Eilig haben wir es ja nicht, unseren Cappuccino leer zu trinken. Im Gegenteil. Wären da nicht die Hummeln im Hintern die uns antreiben, die Bergwelt um uns herum zu erkunden, könnten wir vermutlich ewig auf der Sonnenterrasse unseres Hotels sitzen bleiben und in die Berge starren. Vor uns wiegen sich die Gräser im Wind, ein Gleitschirmflieger schwebt am stahlblauen Himmel und der Peitlerkofel strahlt über dem Lüsner Tal in der Morgensonne.

Nach ein paar Tagen Wandern in Meran wollen wir eine für uns neue Region erkunden: das Lüsner Tal in den Dolomiten, von dem wir vorher tatsächlich noch nie gehört hatten. Mit unserer Unterkunft Herol – my mountain retreat haben wir dort gleich mal einen Volltreffer gelandet! Ein familiäres Hotel in traumhafter Alleinlage auf 1.600 Metern unterhalb der Lüsner Alm – mit grandiosem Weitblick zum Peitlerkofel, auf die Plose und zu den sanften Gipfeln des Lüsner Hochplateau.

Ausblick uber das Lusner Tal zum Peitlerkofel in den Dolomiten
Ausblick über das Lüsner Tal bis zum Peitlerkofel

Lüsen und die Lüsner Alm: Das „stille Tal der Dolomiten“

Als „stilles Tal der Dolomiten“ bezeichnet sich Lüsen im Eisacktal selbst. Über dem Ort thront das Hochplateau der Lüsner Alm – mit seinen 2.300 ha und mehr als 20 km Länge das längste Südtirols und eines der größten im Alpenraum. Auf Aufstiegsanlagen und großes Tamtam wurde bewusst verzichtet, dafür setzt die Gemeinde auf sanften Tourismus, nachhaltiges Wirtschaften und eine bewusste Freizeitgestaltung.

Hier bist du weg vom großen Trubel und trotzdem nah genug dran, um die mächtigen Dolomiten aktiv zu erkunden. Über das schmale Lüsner Tal und den Würzjoch Pass erreicht man nach rund 15 Kilometern den Naturpark Puez-Geisler, etwa genauso weit ist es zur Plose Kabinenbahn, die rauf auf Brixens Hausberg führt. Apropos Brixen – auch in die hübsche Bischofsstadt lohnt sich ein Ausflug!

Die Luesner Alm in den Dolomiten in Suedtirol
Blütenteppich auf der Lüsner Alm

Viel sanfter als die zackigen Dolomitengipfel präsentieren sich Rodenecker und Lüsner Alm, die wir ausgiebig zu Fuß und mit den Mountainbikes direkt von unserem Hotel aus erkunden. Auf dem Hochplateau triffst du auf zahlreiche Almen und geschützte Hochmoore, blühende Wiesenteppiche, Nadelwälder und schöne Einkehrmöglichkeiten. Von ihren Gipfeln, zum Beispiel vom 2.194 m hohen Astjoch, bietet sich ein unglaublicher 360 Grad Rundumblick auf die Dolomiten und den Alpenhauptkamm.

Jeder Gast bekommt bei der Ankunft die Lüsner Wanderfibel überreicht – mit über 50 Touren-Tipps für Wanderungen im Sommer und im Winter, Mountainbike-Routen, Langlauf-Strecken und Ausflugszielen. Wer lieber mit Online-Navigation unterwegs ist, kann sich die passende Lüsen App herunterladen.

Zwischen Hochmooren und blühenden Almwiesen: E-Mountainbike Tour über die Rodenecker und die Lüsner Alm

Gleich am ersten Tag entdecken wir, dass unsere Gastgeberin Isolde zwei E-Mountainbikes verleiht. Das wollen wir doch gleich mal ausnutzen und starten auf eine einfache Tour über die Rodenecker zur Lüsner Alm. Wir halten uns vor allem an die breiten Almwege, nur kurz haben wir eine leichte Trail-Abfahrt zu meistern, die uns Richtung Kreuzwiesenalm führt. Ende Juni blüht es um uns herum wie verrückt, wir können uns an der Farbexplosion kaum sattsehen.

Mountainbike Tour auf der Lusner Alm in den Dolomiten

Einkehr in der Kreuzwiesenalm Lusen
Lecker einkehren in der Kreuzwiesenalm

Möglichkeiten zur Einkehr gibt´s auf unserer Strecke übrigens zahlreich. So kommen wir erst an der Rastnerhütte vorbei (die wir uns für den Rückweg aufheben), radeln dann zur modernen Starkenfeldhütte und natürlich zur Kreuzwiesenalm, wo wir uns Hirtenmakkaroni und Kaiserschmarren schmecken lassen. Dazwischen locken immer wieder gemütliche Liegebänke zu einer Pause.

Mountainbike Tour auf der Lusner Alm in den Dolomiten
Pause mit Ausblick auf der Lüsner Alm

Die Lüsner Alm eignet sich unserer Meinung nach sehr gut für Mountainbike-Anfänger und Genussradler. Touren für alle Geschmäcker findest du in der Lüsner Wanderfibel.

Dolomiten-Spektakel: Wanderung um den Peitlerkofel

„Euch schick´ ich heut rauf auf den Peitlerkofel,“ verkündet Isolde morgens beim Frühstück und breitet die Wanderkarte vor uns aus. Wieder ein Punkt, der uns im Hotel Herol so gut gefällt. Die Familie Federspieler hat für ihre Gäste immer individuelle Tipps parat, gibt realistische Einschätzungen zu Schwierigkeitsgrad und zum Wetter.

Rauf auf die Doppelgipfel des Peitlerkofel werden wir heute zwar doch nicht mehr steigen, dafür saßen wir viel zu lange beim leckeren Frühstück… Stattdessen geht’s einmal rundherum um die markanten Zacken im Naturpark Puez-Geisler.

  • Start & Ziel: Parkplatz Würzjoch (Tagesgebühr 5 €)
  • Länge: 13 km
  • Höhenmeter: 600 hm
  • Schwierigkeit: mittel
  • Einkehrmöglichkeiten: Munt de Fornella, Ütia Vaciara, Ütia de Göma
  • Unsere Route auf komoot zum Nachwandern

Schon die Anfahrt zum Würzjoch Pass durch das enge Lüsner Tal ist ein Highlight. Neben uns rauscht der Lasankenbach, die Auswirkungen der Naturgewalten durch die letzten Unwetter sind noch deutlich sichtbar. Am Würzjoch wartet ein großer kostenpflichtiger Parkplatz, der auch jetzt in der Nebensaison schon gut besucht ist.

Munt der Fornella auf unserer Wanderung um den Peitlerkofel im Naturpark Puez Geisler
Die Hütte Munt de Fornella unterhalb der Peitlergipfel

Wir starten unsere Peitlerkofel-Umrundung auf einer breiten Forststraße leicht ansteigend zur Hütte Munt de Fornella, vor der wir rechts abbiegen. Denn so meistern wir den Aufstieg zur Peitlerscharte, wo uns heute noch ziemlich viel Schnee erwarten wird, gleich zu Beginn der Wanderung. Hier unten ist von Schnee zum Glück erstmal weit und breit nichts zu sehen. Es ist Ende Juni und um uns herum blühen die Almwiesen mit blauen Enzianen, gelben Trollblumen und weißer Silberwurz. Die Frühsommersonne wärmt unsere Haut und unser Gemüt. Nach dem schier endlosen Corona-Lockdown haben wir das Gefühl, endlich mal wieder so richtig durchatmen und genießen zu können.

Nach einigen hundert Metern geht der Schotterweg in einen Pfad über, es wird karger und felsiger, der Ausblick reicht weit hinunter ins Tal.

Wanderung rund um den Peitlerkofel im Naturpark Puez Geisler in den Dolomiten

Wanderung rund um den Peitlerkofel im Naturpark Puez Geisler in den Dolomiten
Farbenfroher Aufstieg zur Peitlerscharte

Der Aufstieg zur Peitlerscharte beginnt traumhaft schön. Da hier auch Wanderer von anderen Wegen auf die Route stoßen, wird es zwar merklich voller, insgesamt sind wir Ende Juni aber noch in der ruhigeren und angenehmen Nebensaison unterwegs. Falls du ein Vesper dabei hast, kannst du dir hier ein gemütliches und sonniges Plätzchen für deine Rast suchen. Denn auf der zugigen Scharte kann es ganz schön frostig werden. Über schmale Pfade und zeitweise felsige Abschnitten steigen wir kontinuierlich nach oben.

Langsam verstehen wir Isoldes Tipp, den Aufstieg zu Beginn der Wanderung in Angriff zu nehmen. Denn plötzlich wandern wir mitten in einem Altschneefeld, was zwar nicht gefährlich ist aber dennoch ganz schön Konzentration fordert. Und nach unten vermutlich eine ziemliche Rutschpartie wäre.

Schnee beim Aufstieg zur Peitlerscharte am Peitlerkofel im Naturpark Puez Geisler

Oben angekommen, genießen wir erstmal ausgiebig den Ausblick von der Peitlerscharte auf 2.357 m. Wir blicken über die sattgrünen Almwiesen bis zu den zackigen Gipfeln der Dolomiten – ein Traum! Da einige Wanderer zu den Gipfeln aufsteigen, wird es bergab schon wieder deutlich ruhiger. Überhaupt wird der Wanderweg hier gemütlicher. Denn nach einem noch recht steilen Abstieg wandern wir fast eben durch die herrliche Almenlandschaft mit ihren blühenden Peitlerwiesen, die schroffen Dolomiten immer im Blick. Wie in die Wiese gestreut wirken die kleinen Almhütten, eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Ich kann mich kaum losreißen und bin absolut verzaubert!

Ausblick Peitlerwiesen auf unserer Peitlerkofel Wanderung in den Dolomiten
Herrliche Ausblicke über die Peitlerwiesen in die Dolomiten

Dolomiten auf unserer Wanderung um den Peitlerkofel im Naturpark Puez Geisler

Dass uns schon ganz schön die Mägen knurren merken wir tatsächlich erst, als wir die Ütia Vaciara erreichen. Nach knapp 8 Kilometern und dem zurückgelegten anstrengendsten Teil der Wanderung haben wir uns eine Einkehr mit leckeren Schlutzkrapfen auch mehr als verdient 🙂

Einkehr in die Utia Vaciara Peitlerkofel auf unserer Wanderung

Satt und zufrieden schaffen wir auch den letzten kleinen Anstieg zum Gömajoch auf 2.109 m mit links, bevor wir uns an den wenig spannenden Abstieg machen. Dieser führt überwiegend durch den Wald und erst ganz zum Schluss, wieder unterhalb der Peitlergipfel, wird die Landschaft nochmal richtig malerisch. Der Pfad schlängelt sich durch riesige Felsen und einen urigen Wald, immer wieder blitzt der Peitlerkofel hindurch. Wer nochmal einkehren möchte, kann dies sowohl in der Ütia de Göma als auch in der Munt de Fornella tun, an der wir zurück zum Parkplatz abbiegen.

Blick auf die Gipfel des Peitlerkofel im Naturpark Puez-Geisler
Ein letzter Blick auf die Peitlergipfel

Definitiv hat sich die Wanderung um den Peitlerkofel ganz schnell in unsere Herzen geschlichen und ist eine der schönsten Touren, die wir bisher in den Alpen erleben durften!

Wandern unter den Geislerspitzen: Der Adolf-Munkel-Weg im Villnösstal

St. Magdalena im Villnösstal ist zwar etwas weiter entfernt, wir wollen uns eine Wanderung unter den Geislerspitzen aber keinesfalls entgehen lassen. Ebenfalls im Nationalpark Puez-Geisler gelegen, wird der Adolf-Munkel-Weg oft als einer der schönsten Wanderwege der Dolomiten bezeichnet. Jetzt sind unsere Vergleichsmöglichkeiten nicht ganz so groß und die Wanderung um den Peitlerkofel am Vortag hat die Messlatte doch ziemlich hoch gelegt. Lassen wir uns also überraschen!

  • Start & Ziel: Parkplatz Zanser Alm (8 €)
  • Länge: 9,6 km
  • Höhenmeter: 420 hm
  • Anspruch: einfach
  • Einkehrmöglichkeiten: Zanser Alm, Gschnagenhardtalm, Geisleralm, Dusleralm
  • Unsere Route zum Nachwandern auf komoot

Das Ampelsystem in St. Magdalena, das den Verkehr hinauf zur Zanser Alm regelt lässt schon vermuten, wie voll es hier zur Hauptsaison werden kann. Dazu kommen die Parkplatzkosten von 8 Euro am Tag. Es kann sich also definitiv lohnen, mit dem Bus anzureisen.

Gleich von Anfang an präsentiert uns die Wanderung ihren großen Pluspunkt: die Aussicht auf die Geislerspitzen ist einfach beeindruckend. Die Forststraße wird schnell zum gemütlichen Waldweg, der parallel zum kleinen Tschantschenonbach verläuft. Immer wieder blitzen Sonne und Bergspitzen durch die sattgrünen Fichten.

Wanderweg im Villnosstal unter den Geislerspitzen
Von Anfang an haben wir die Geislerspitzen im Blick

An einer Wegkreuzung mit künstlich angelegten Wasserfall-Kaskaden biegen wir ab auf den berühmten Adolf-Munkel-Weg, auf dem sich die Geislerspitzen schon bald in ihrer vollen Pracht präsentieren. Ich bin ja ganz froh, dass der Adolf-Munkel-Weg recht einfach und entspannt (aber keinesfalls langweilig!) zu laufen ist – sonst würde ich vor lauter gucken und staunen bestimmt andauernd über meine eigenen Füße stolpern. Wir wandern über Wurzelpfade und Steine, zwischen duftenden Kiefern und vorbei an blühenden Alpenrosen und Alpenblumen, die fröhliche Tupfer in die schroffen Felsen zaubern. Die Geislernordwände haben wir dabei fast immer im Blick. Herrlich!

Adolf Muskel Weg unter den Geislerspitzen in den Dolomiten

Wandern auf dem Adolf Muskel Weg unter den Geislerspitzen in den Dolomiten
Was für ein Ausblick 🙂

Nachdem sich die Wanderung durch permanentes Staunen, Gucken und Fotografieren ganz schön in die Länge zieht freuen wir uns umso mehr, als der Abzweig zur Gschnagenhardtalm vor uns auftaucht. Hier verlassen wir am höchsten Punkt der Wanderung den Adolf-Munkel-Weg und wandern geradewegs auf die gut besuchte Alm zu.

Mit Blick auf die Geislerspitzen in ihrer vollen Pracht lassen wir uns Knödel-Tris und Kaiserschmarrn schmecken, der Senior spielt direkt neben uns auf seiner Knatsche. Kein Wunder, dass dies bis heute ein Lieblingsplatz der Bergsteigerlegende Reinhold Messner ist, der hier oben auf der Alm seine Kindheit mit der Familie verbrachte. Können wir hier bitte einfach für immer sitzenbleiben?

Ausblick von der Gschnagenhardt Alm auf die Geislerspitzen
Ausblick von der Gschnagenhardt Alm auf die Geislerspitzen

Aber der Himmel zieht sich immer mehr zu, wir müssen wohl oder übel weiter. Daher lassen wir die nur wenige hundert Meter entfernte Geisleralm mit ihrem Dolomitenkino links liegen und machen uns an den Abstieg. Dieser zieht sich ziemlich in die Länge und ist wenig spannend. Da taucht die Dusleralm gerade im richtigen Moment auf, um noch ein allerletztes Mal den Blick zurück auf die Geislerspitzen bei einer kühlen Holunderschorle zu genießen, bevor es endgültig zum Parkplatz geht.

Ob die Wanderung tatsächlich eine der schönsten der Dolomiten ist, können wir kaum beurteilen. Was wir aber definitiv aus voller Überzeugung versprechen: Die Ausblicke auf die Geislerspitzen schaffen Bilder und Erinnerungen, die man so schnell nicht vergisst. Wir waren auf keinen Fall zum letzten Mal im Villnösstal – denn diese Berge machen einfach süchtig!

Von gemütlich bis sportlich: Wanderungen auf der Lüsner Alm

5 Tage im Lüsner Tal sind natürlich viel zu wenig, um alle Wanderwege auszuprobieren. Einen kleinen Eindruck wollen wir uns aber dennoch verschaffen, nachdem wir Rodenecker und Lüsner Alm ja am ersten Tag bereits mit den Mountainbikes erkundet haben. Die ausgewiesenen Wanderungen sind oft eine Mischung aus breiten Almwegen auf dem Hochplateau und schönen, urigen Pfaden durch die stillen Fichtenwälder.

WER WANDERT, DER TUT ES UM AUGEN UND OHREN ZU ÖFFNEN UND SEINE SEELE ZU ERLEICHTERN.

Lin Yutang

Besonders die kleineren Steige wie der Griabelsteig haben es uns angetan – hier sind wir an einem Vormittag unter der Woche völlig einsam unterwegs. Einzig einen Herrn aus dem Dorf treffen wir, der gerade wilden Thymian sammelt. Ende Juni blühen die Wiesen hier oben in den fröhlichsten Farben – um uns herum die unter Naturschutz stehende Arnika und Orchideen, wilder Thymian und Wiesen-Klee, Margeriten und Glockenblumen, orangenes Habichtskraut und lila Schlangen-Knöterich.

Auf dem Sagenweg ueber die Lusner Alm

Blumenwiese auf der Lusner Alm im Eisacktal

Blumenwiese auf der Lusner Alm im Eisacktal

Überall locken Liegebänke zur Pause, oft mit grandioser Aussicht oder direkt neben kleinen Naturdenkmälern. Die Plätze sind liebevoll ausgewählt und man spürt einfach die Liebe der Einheimischen zu ihrer Alm – und die steckt an!

Wie oben schon erwähnt findest du mehr als 50 Tourenvorschläge auf der Lüsner Alm und in der Umgebung für Sommer und Winter, zu Fuß oder mit den Mountainbikes in der kleinen Wanderfibel, die du bei deinem Aufenthalt auch in gedruckter Form erhältst.

Hotel Herol – my mountain retreat

Kennst du das auch? Es gibt Orte, die schleichen sich in Nullkommanix in dein Herz. Ich kann aus voller Überzeugung behaupten, dass uns das beim Hotel Herol genau so ergangen ist. Schon nach wenigen Minuten haben uns die Alleinlage des Hotels, der kleine idyllisch Hof, die geniale Aussicht und der herzliche Empfang absolut begeistert.

Hotel Hero my mountain retreat in lusen im Eisacktal

Hotel Hero my mountain retreat in lusen in den Dolomiten

Die 13 Zimmer sind (bis auf das Gartenzimmer) neu renoviert – mit heimischem Zirbelkieferholz, offenem Badezimmer und hellem Wohlfühl-Charakter. Unser Tipp: Ein Zimmer mit Blick zum Peitlerkofel, der einen jeden Morgen bereits im Bett begrüßt. Herrlich!

Auch das Kulinarische hat uns überzeugt. Morgens beginnt der Tag mit einem leckeren Frühstücksbuffet aus Südtiroler und eigenen Hof-Produkten, Abends wird ein Drei-Gänge-Menü serviert – ebenfalls aus Zutaten aus der Region und mit Rindfleisch aus eigener Zucht. Der Wellnessbereich, für den wir uns leider gar keine Zeit genommen haben, ist klein aber fein, mit Panoramasauna, Dampfbad, Kneippdusche und Ruheraum.

Eine Unterkunft kann allerdings noch so schön sein, das wichtigste ist für uns immer das Gefühl, das sie hinterlässt. Und hier im Heroler Hof ist wirklich überall die familiäre Gastlichkeit zu spüren, wir haben uns von Anfang an willkommen und angekommen gefühlt!

Unser Fazit: Ein Kurzurlaub im Lüsner Tal in den Dolomiten lohnt sich!

Ich glaube wir brauchen nicht noch einmal zu betonen, dass wir unseren Kurzurlaub in den Dolomiten rundum genossen haben. Wer ein paar Tage Ruhe sucht, sich nicht mitten ins Getümmel stürzen und trotzdem ganz nah dran sein möchte, wird sich im Lüsner Tal sicherlich wohlfühlen.

Ganz bestimmt haben alle Jahreszeiten hier in Lüsen ihren Reiz. Aber wenn ich heute an die blühenden Blumenwiesen zurückdenke bin ich absolut überzeugt, dass der Frühsommer – also je nach Witterung Mitte bis Ende Juni – eine geniale Reisezeit ist.

Neben dem Hotel Herol gibt es zahlreiche weitere tolle Unterkünfte. Für Wellness Fans zum Beispiel das Naturhotel Lüsnerhof. Meine Eltern haben sich in Ihrem Sommerurlaub im Kompatscherhof sehr wohl gefühlt, der auch für Familien eine gute Wahl ist .

Transparenz: Der Artikel enthält Empfehlungen aus Überzeugung, der gesamte Aufenthalt wurde selbst bezahlt.

Dir gefällt der Beitrag? Teile ihn gerne!
Similar Posts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.