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Südafrika eignet sich perfekt für eine selbst geplante Rundreise mit dem Mietwagen. Sogar für Afrika- und Roadtrip-Einsteiger! Die touristische Infrastruktur ist sehr gut, die Straßen sind gut ausgebaut (das Links fahren hast du schnell raus), Amtssprache ist Englisch und du musst v.a. im Western Cape oder rund um den Krüger Nationalpark keine Angst vor einem „Kulturschock“ haben.

Unterkünfte gibt´s in allen Preisklassen und für jeden Geschmack, sie sind leicht über die gängigen Portale wie booking.com zu buchen. Ebenso findest du überall gute Restaurants, oft wunderschön gelegen. Und zu guter Letzt ist der Wechselkurs für uns Europäer gerade sehr günstig. Größter Kostenpunkt ist der Flug – Übernachten und Verpflegung vor Ort ist im Verhältnis zur gebotenen Qualität wiklich preiswert. Auch die Themen Gesundheit und Sicherheit in Südafrika sind mit ein bisschen Vorbereitung überhaupt kein Hindernis.

So viel zu den Fakten, die dich von einer Reise durch Südafrika auf eigene Faust überzeugen sollen. Wenn du mehr Gründe brauchst liest hier, warum wir uns in Südafrika als Reiseland Hals über Kopf verliebt haben ♥!

In diesem umfassenden Reise-Planer haben wir dir alle Tipps und Wissenswertes zur Planung deiner Rundreise durch Südafrika auf eigene Faust zusammengestellt.


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Warum wir das Reisen lieben. Lisa und Marco in Kapstadt Suedafrika

Sicherheit – ist Südafrika gefährlich für eine Individualreise?

2015 ging es für uns das erste Mal nach Südafrika. Natürlich gab es vor unserer Reise wie gewohnt Horrorgeschichten von Familie und Freunden zu hören. Und wie immer hat sich alles als viel weniger gefährlich dargestellt. Selbstverständlich unter der Prämisse, dass du dich an einige Sicherheitstipps hältst. Vor jeder Reise schauen wir kurz auf die Empfehlungen des Auswärtiges Amts für Südafrika.

Südafrika hat im Vergleich zu Deutschland hohe Kriminalitätsraten, vor allem in den Großstädten. Touristen sind davon normalerweise nicht betroffen – natürlich sind vor allem Diebstähle aber auch nicht auszuschließen. Wie immer und überall gilt: Durch vernünftiges Verhalten lässt sich die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat in Südafrika zu werden, deutlich reduzieren.

Die V&A Waterfront in Kapstadt ist rund um die Uhr bewacht und auch abends sicher
Die V&A Waterfront in Kapstadt ist rund um die Uhr bewacht und auch abends sicher

Verzichte bitte nicht aus Sicherheitsgründen auf eine Reise nach Südafrika! Wir haben uns zu keiner Zeit unsicher gefühlt und würden auch Familien mit Kindern eine Reise in die touristischen Gebiete (z.B. Kapstadt mit Western Cape) jederzeit empfehlen.
Ein guter Tipp vorab: Frage immer bei deinen Gastgebern nach, was sie dir für ihre Stadt raten. Sie kennen sich am besten aus, und geben aus unserer Erfahrung gerne Auskunft.

Tipps für deine Sicherheit in Südafrika

Mit Wertsachen vernünftig umgehen:

Sichtbare Wertsachen wie Schmuck lassen wir bei einem Afrika-Urlaub sowieso immer zuhause in Deutschland. Auch Kameras sollten so unauffällig wie möglich getragen werden. Unsere Systemkamera ist so kompakt, dass wir sie in die Handtasche oder einen Rucksack packen können. Geld, EC- und Kreditkarten verteilen wir immer gleichmäßig. Eine unserer Kreditkarten und die Reisepässe bleiben immer im Safe der Unterkunft.

Wie bei allen Fernreisen solltest du Kopien der wichtigsten Dokumente mitnehmen und diese bestenfalls zusätzlich in der Cloud speichern. Und wie überall solltest du auch an Geldautomaten vorsichtig sein und dein Geld nur in Banken oder Geldwechselstuben wechseln.

Keine Wertsachen und Sichtbares im Auto / „smash and grab“:

Auch im Mietwagen darfst du keinesfalls Wertsachen liegen lassen. Lasse am besten gar nichts sichtbar liegen, auch keine Jacke oder Ähnliches. Überall in Südafrika gibt es auf Parkplätzen Parkwächter mit gelben Westen. Ob offiziell oder nicht (meistens wohl eher nicht…) – für einen kleinen Obolus passen sie auf dein Fahrzeug auf. Wir haben immer erst hinterher gezahlt (ca. 10 Rand je nach Dauer). Für uns nicht viel Geld aber den Aufpassern tut´s gut!

Gewarnt wird auch vor so genannten „Smash and grab“ Überfällen an roten Ampeln in den großen Städten. Wir hatten damit nie Probleme, haben aber immer das Auto verriegelt und keine Kamera, Handys etc. in der Hand.

Im Dunkeln unterwegs:

Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban, Port Elisabeth, Kapstadt und anderen großen Städten solltest du nach Geschäftsschluss und insbesondere im Dunkeln zu Fuß meiden. Fahre nach dem Abendessen in der Stadt also lieber immer mit dem Auto oder mit (Uber-)Taxis. Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. Uber ist in Südafrika (v.a. in Kapstadt) sehr beliebt und zuverlässig. In der Regel sind Hotels und Gasthäuser bei der Taxi-Reservierung behilflich.

Wir haben generell immer darauf geachtet, im Dunkeln nicht zu viel Auto zu fahren und die Fahrstrecken so geplant, dass wir noch im Hellen an unserem Tagesziel angekommen sind.

In Kapstadt gibt es ein paar Bereiche , die nachts sicher sind. Dazu gehört vor allen die V&A Waterfront, die durchgehend bewacht ist. Auch Camps Bay ist relativ sicher, dort sind wir auch schon von einem Restaurant zu unserer Unterkunft zurück gelaufen.

In manchen Regionen (z.B. in Franschhoek und Oudtshoorn) sind wir ebenfalls nachts zu Fuß unterwegs gewesen, nachdem wir uns bei unseren Gastgebern rückversichert haben dass es ok und sicher ist.

In Johannesburg waren wir leider noch nicht selbst unterwegs, weshalb wir für diese Stadt keine Tipps geben können.

Zu wuenschen ist es Suedafrika, dass die soziale Ungerechtigkeit endlich verschwindet bzw. zumindest weniger wird
Zu wünschen wäre es dem Land, dass die soziale Ungerechtigkeit endlich verschwindet bzw. zumindest weniger wird

Wie lange nach Südafrika?

Südafrika ist mehr als dreimal so groß wie Deutschland. Das ganze Land auf einer einzigen Reise zu erkunden, ist deshalb gar nicht möglich. Da du sowieso früher oder später nach Südafrika zurückkommen wirst (das garantieren wir dir 😉 !) erkunde lieber ein kleineres Gebiet intensiver. In 2 Wochen kannst du entweder Kapstadt und die Umgebung (Garden Route) erkunden, im Krüger Nationalpark auf Safari und am Blyde River Canyon wandern gehen oder die Drakensberge und die Strände rund um Durban erkunden. Ab 3 Wochen kannst du einen ausgedehnten Roadtrip planen.

Südafrika Reisezeit – wann ist die beste Zeit um nach Südafrika zu reisen?

Südafrika ist riesig und umfasst verschiedene Klimazonen. DIE optimale Reisezeit für das gesamte Land ist also schwierig zu bestimmen. Grundsätzlich sind die Jahreszeiten unseren in Europa entgegengesetzt. Ich gehe hier nur auf die von uns bereisten Regionen ein:

Reisezeit Südafrika Western Cape: Garden Route und Kapstadt

Als beste Reisezeit für Kapstadt und die Garden Route gilt Oktober bis April, das heißt der südafrikanischen Frühling, Sommer und Herbst.

Von November bis Februar, im Sommer, ist es am wärmsten. Die Südafrikaner haben über Weihnachten ihre Sommerferien. Dementsprechend ist Hauptsaison mit hohen Preisen im gesamten Western Cape. Im Sommer weht auch oft der so genannten „Cape Doktor“, ein manchmal ziemlich strenger Wind.

Wir waren im Oktober im Western Cape. Der Frühling ist wunderschön, weil alles anfängt zu blühen. Es ist noch nicht so heiß, also optimal zum Wandern. Bei uns war es recht windstill und man merkt die geringere Zahl von Touristen. Im Oktober können die Preise einiger Gästehäuser noch günstiger sein. Und da die Walsaison ca. von Juli bis November geht, hatten wir sogar beim Wale beobachten Glück!

Fynbos in Suedafrika an der Garden Route im Tsitsikamma Nationalpark
Blühende Kap-Flora, der berühmte Fynbos, im südafrikanischen Frühling an er Garden Route

Ähnliche Vorteile wie der Frühling bietet der Herbst im April. Es ist meistens noch schön warm, die Hauptsaison ist bereits vorüber und die Südafrikaner genießen die Spätsommertage. Um die Osterfeiertage kann es kurzfristig voller sein!

Im südafrikanischen Winter von Juni bis August ist es in Kapstadt um im Western Cape oft kühl und regnerisch.

Beste Reisezeit Südafrika: Krüger Nationalpark und Blyde River Canyon

Die beste Reisezeit für den Krüger Nationalpark zur Tierbeobachtung ist im südafrikanischen Herbst/Winter von April bis September. Da es kaum regnet, versammeln sich die Tiere an den Wasserlöchern. Und weil die Vegetation ziemlich kahl ist, sieht man die Tiere auch besser. Tagsüber ist es sonnig und nicht zu heiß, nachts kann es ganz schön abkühlen. Für die Safari am Morgen ist auf jeden Fall eine dickere Jacke, am besten auch Schal und Kappe notwendig!

Der meiste Regen fällt im Sommer von Oktober bis März. Zu dieser Zeit ist auch das Malaria-Risiko am höchsten. Ähnlich verhält es sich mit der Reisezeit für den Blyde River Canyon. Der südafrikanische Sommer ist dort sehr heiß und schwül!

Western Cape und Krüger Nationalpark kombiniert

Wir waren Ende September im Krüger Nationalpark und Anfang Oktober an der Garden Route. Das Wetter hat super mitgespielt und war für unsere Bedürfnisse optimal (nicht zu heiß, sonnig und wenig Regen)! Für beide Regionen geeignet ist auch der April.

Eine Elefantenfamilie nach dem Schlammbad
Eine Elefantenfamilie nach dem Schlammbad – Tiere sind in der trockenen Jahreszeit einfacher zu sichten 

Wer die oben genannten Regionen mit Durban, den Drakensbergen und den Stränden in KwaZulu-Natal verbinden möchte, sollte ebenfalls im April reisen.

Anreise – Flüge nach Südafrika

Flüge gibt´s mit etwas Flexibilität ab 700 EUR nach Kapstadt oder Johannesburg (meistens mit Zwischenstopp). Direktflüge gibt´s mit Condor nach Kapstadt, South African Airline fliegt nonstop nach Johannesburg. Wir haben ca. 800 EUR mit Zwischenstopp bezahlt (British Airways). Richtige Schnäppchen findet man manchmal bei Eurowings von Köln-Bonn nach Kapstadt (unbedingt Bedingungen – z.B. Gepäck prüfen!). Edit Mai 2018: Eurowings streicht anscheinend für die kommende Wintersaison ihre Direktflüge nach Kapstadt.

Bei der Buchung schauen wir immer zuerst bei skyscanner.de nach den besten Flugmöglichkeiten. Perfekt ist es, wenn du bei der An- und Abreise etwas flexibel bist. Dann findet dir die Suchmaschine die besten Angebote im gewünschten Zeitraum. Parallel empfiehlt es sich, nach dieser Vorauswahl auch auf die Website der Airline direkt zu schauen. Manchmal sind die Angebote dort sogar günstiger.

Transport, Verkehr und Mietwagen in Südafrika

Einen Mietwagen bekommst du ab Kapstadt in der Kompaktklasse (z.B. Toyota Corolla) für drei Wochen ab 350 EUR, wenn du für deine Safari einen höheren SUV bevorzugst, wird es deutlich teurer (ab mind. 650 EUR für drei Wochen). Wir buchen meistens über billiger-mietwagen.de* und entscheiden uns für bekannte Vermieter. Mit Hertz haben wir bisher gute Erfahrungen in Südafrika gemacht. Wenn du das Links fahren nicht gewohnt bist, buche am besten ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe.

Für Einwegmieten (anderer Abgabeort als die Anmietstation) musst du mit entsprechenden Aufpreisen rechnen. Ebenso für jeden angemeldeten Zusatzfahrer. Einen Zusatzfahrer einzutragen würden wir aber trotzdem immer empfehlen, damit man sich mit dem Fahren abwechseln kann oder sei es nur für Notfälle (Fahrer hat sich den Fuß verstaucht, etc.).

Mietwagen von Hertz in Suedafrika auf unserer Rundreise
Ein goldener BMW als Mietwagen in Südafrika muss es nicht unbedingt sein. Wir bekamen ihn allerdings als Upgrade..

Wir entscheiden uns immer für Verträge mit umfassendem Versicherungsschutz. Pflicht sollte definitiv eine Vollkaskoversicherung sein, so dass auch Schäden abgedeckt sind die du selbst verursachst. Wir zahlen auch immer einen kleinen Aufpreis, um die Selbstbeteiligung im Schadensfall auszuschließen. Selbstverständlich muss das Fahrzeug auch eine Haftpflichtversicherung mit ausreichender Deckungssumme haben (mindestens 1 Mio. EUR!). Sinnvoll ist in Südafrika auch eine Diebstahlversicherung ohne Selbstbeteiligung. Schäden an Glas, Reifen und Unterboden sind durch die Vollkaskoversicherung nicht automatisch abgedeckt, bei manchen „All-inclusive-Verträgen“ ist auch dies inkludiert.

Bei billiger-mietwagen.de* sind die Versicherungsleistungen der jeweiligen Anbieter gut beschrieben. Wichtig: Uns wurde vor Ort in Südafrika versucht eine „Zusatzversicherung“ aufzureden. Wenn du die o.g. Versicherungen abgeschlossen hast, brauchst du keine weitere Zusatzversicherung buchen! Lass dich nicht verunsichern!

Nimm die Regeln des jeweiligen Anbieters ernst. Verursacht ein nicht als Zusatzfahrer angemeldeter Fahrer einen Unfall, ist das Fahrzeug nicht versichert. Gleiches gilt für Grenzüberschreitungen, die nicht im Vertrag geregelt sind oder für nicht erlaubte Offroad-Fahrten. Hier erlischt der komplette Versicherungsschutz!

An das Linksfahren musst du dich gewöhnen, fahre deshalb am Anfang langsam und konzentriert. Auch solltest du nach einem langen (Nacht-)Flug wenn möglich nicht noch hunderte von Kilometern an Fahrstrecke einplanen!

Da das Mieten eines Navigationssystems teuer sein kann, nutzen wir eigentlich überall die Offline-Karten von MAPS.ME (als Handy-App).

Internationaler Führerschein für Südafrika

In Südafrika benötigst du einen internationalen Führerschein, den du dir bei der für dich zuständigen Führerscheinstelle (Stadtverwaltung oder Landratsamt) ausstellen lassen kannst. Er ist gültig für drei Jahre und kostet ca. 15 Euro. Benötigt wird der Personalausweis oder ein Reisepass, ein biometrisches Passfoto und der Führerschein in Scheckkartenformat (der Alte wird anscheinend nicht akzeptiert!). Wenn du alle Unterlagen dabei hast, wird der internationale Führerschein normalerweise sofort ausgestellt. Wichtig: den nationalen Führerschein musst du trotzdem dabei haben, da ohne ihn der Internationale keine Gültigkeit hat.

Einreise nach Südafrika (wichtige Infos für Reisende mit Kindern!)

Zur Einreise nach Südafrika reicht für deutsche Staatsangehörige der Reisepass. Es ist kein Visum erforderlich. Bei Ankunft bekommst du ein Visitor’s Permit, das für maximal 90 Tage gilt.
Dafür muss dein Reisepass noch mindestens 30 Tage über die Reise hinaus gültig sein und auch bei Ausreise müssen noch mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügbar sein.

Wichtiges zur Einreise mit Kindern: Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Seit 2015 müssen Personen unter 18 Jahren bei der Ein- und Ausreise eine englischsprachige internationale Geburtsurkunde vorweisen (Stand 9/2017). Offizielle Infos zum Thema Einreise von Kindern nach Südafrika beim Auswärtigen Amt – als Familie/Eltern unbedingt genau durchlesen!

Gesundheit in Südafrika und Malaria Prophylaxe

Offizielle Empfehlungen zu Malaria in Südafrika findest du auf der Website des Auswärtiges Amts oder beim Tropeninstitut. Lass dich rechtzeitig von deinem Arzt beraten.

Malaria Prophylaxe ja oder nein ist oft eine viel diskutierte Frage, die jeder für sich selbst bzw. in Abstimmung mit seinem Arzt entscheiden muss. Wir haben für drei Tage Ende September im Krüger Nationalpark Malarone als Prophylaxe eingenommen. Die Tabletten haben wir sehr gut vertragen.

Zu jeder Zeit wichtig:

  • Ein gutes Anti-Moskito Spray mitnehmen (z.B. Nobite mit Wirkstoff Deet)
  • Immer gut einsprühen, ggf. sogar die Kleidung mit speziellem Spray imprägnieren
  • Körperbedeckende helle Kleidung tragen (lange Hosen, lange Hemden)
  • Ggf. unter einem Moskitonetz schlafen
  • Abstimmung mit dem eigenen Arzt

Das Auswärtige Amt empfiehlt (Stand September 2017):

Hohes Risiko: Von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krüger Nationalpark), im Norden und Nordosten von der Limpopo-Provinz, im Nordosten von KwaZulu-Natal. Malariaprophylaxe wird empfohlen.
Mittleres Risiko: Von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krüger Nationalpark), im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal
Geringes Risiko: restliches Tiefland von KwaZulu Natal
Das gesamte Western Cape inklusive seiner Nationalparks (z.B. Addo Nationalpark) ist frei von Malaria. Auch einige Game Reserves im Nordosten des Landes (z.B. Madikwe Game Reserve) sind Malaria frei.

Die Ranger unserer Walking Safari
Zu unserer Reisezeit  gab es fast keine Mücken. Die Ranger tragen aber nicht umsonst helle, körperbedeckende Kleidung.

Neben dem von uns verwendeten Malarone gibt es weitere in Deutschland zugelassene Alternativen, die oft günstiger sind (Malarone ist ziemlich teuer mit ca. 60 EUR/ Packung mit 12 Tabletten): z.B. Chloroquin, Doxycyclin und Lariam.

Ansonsten herrschen in den touristischen Gebieten Südafrikas gute hygienische Verhältnisse. Beim Essen musst du eigentlich keine Angst vor Durchfallerkrankungen oder Ähnlichem haben. Dies variiert natürlich, sobald du in touristisch unerschlossenere und sehr ländliche Regionen reist! Leitungswasser in den Städten und touristischen Regionen darf zum Zähneputzen verwendet werden.

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut, die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau. Gerade in Kapstadt gibt es auch einige deutschsprachige Ärzte.

Bei der direkten Einreise aus Deutschland gibt es keine Pflichtimpfungen. Wir halten unsere Standardimpfungen immer auf dem aktuellen Stand (Empfehlungen ebenfalls beim Tropeninstitut) – das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Eine Auslandskrankenversicherung solltest du unbedingt abschließen. Wir reisen mit der Auslandskrankenversicherung der Süddeutschen Krankenversicherung, die wir dauerhaft für ca. 11 EUR pro Jahr abgeschlossen haben.

Übernachten – Unterkünfte

Übernachtungen in Südafrika können ein wahres Vergnügen sein! Denn Unterkünfte gibt´s für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel. Von Backpacker-Unterkünften bzw. Hostels über tolle preiswerte Gästehäuser und B&B Unterkünfte bis hin zu Hotels und luxuriösen Lodges findest du jede Art von Übernachtungsmöglichkeit. Wir buchen unsere Unterkünfte meistens über booking.com*.

Tolles Guesthouse in Knysna an der Garden Route
Unser schönes Guesthouse in Knysna an der Garden Route
Der Garten unserer Unterkunft in Oudtshoorn am Swartbergpass
Der Garten (!!) unserer Unterkunft in Oudtshoorn am Swartbergpass

Auch traumhafte Airbnb Unterkünfte haben wir überall im Land entdeckt.

Unterkünfte in den Nationalparks kannst du über die offizielle Nationalpark-Website SANpark.org buchen. In unserem Safari-Guide für Selbstfahrer im Krüger Nationalpark findest du dazu noch mehr Informationen.

Kosten einer Südafrika Reise – Geld, Währung, Übersicht

Südafrikanische Währung ist der Rand. Der Wechselkurs schwankt, aktuell (Sept. 2017) liegt er bei 16 Rand (1 EUR = 16 Rand).

Die südafrikanische Wirtschaft hat einige Probleme, was den südafrikanischen Rand als Währung abschwächt. Was für die Bevölkerung Südafrikas schlecht ist, ist für uns Urlauber aus Europa von Vorteil. Denn Essen, Unterkünfte und Aktivitäten bekommst du in Südafrika aktuell sehr günstig.

Hier eine grobe Übersicht, mit welchen Kosten du für einen dreiwöchigen Roadtrip rechnen kannst:

  • Flüge gibt´s ab 700 EUR nach Kapstadt oder Johannesburg (meistens mit Zwischenstopp). Direktflüge mit Condor und Eurowings nach Kapstadt, South African Airline fliegt nonstop nach Johannesburg. Wir haben ca. 800 EUR mit Zwischenstopp bezahlt (British Airways).
  • Einen Mietwagen bekommst du in der Kompaktklasse (z.B. Toyota Corolla) für drei Wochen ab 350 EUR, wenn du für deine Safari einen höheren SUV bevorzugst, wird es deutlich teurer (ab mind. 600 EUR für drei Wochen). Wir schauen meistens bei www.billiger-mietwagen.de
  • Schöne Gästehäuser mit Frühstück kosten ab 50 EUR (booking.com)
  • Eine Wildcard für alle(!) Nationalparks kostet ca. 160 EUR p.P. (nähere Infos in unserem Reise-Guide zur Planung deiner Safari im Krüger Nationalpark)
  • Safaris in Private Game Reserves sind super toll und luxuriös, aber sehr teuer (wir probieren´s im Oktober aus und berichten dann)
  • Essen gehen ist sehr günstig, v.a. wegen dem aktuell für uns sehr günstigen Wechselkurs (300g Rinderfilet mit Beilagen für ca. 13 EUR)

Geld abheben funktioniert mit der Kreditkarte und mit vielen EC-Karten an jedem Geldautomaten. Achtung: mit „V-Pay“ Zeichen auf der Karte kann Geld nur in Europa abgehoben werden – du brauchst das Maestro Logo auf deiner EC-Karte, damit du weltweit Geld abheben kannst. Sprich vor der Reise mit deiner Bank, ob die Karte für Südafrika freigeschaltet ist. Unbedingt auch den Pin der Kreditkarte kennen und merken!

Reisestecker – Adapter für Südafrika

Die Stromspannung beträgt in Südafrika 220 Volt Wechselstrom. Unsere normalen Elektrogeräte können also problemlos benutzt werden. Allerdings weichen die Steckdosen von unseren ab – sie sind dreipolig. Ein Reiseadapter ist daher notwendig. Weltstecker können nur genutzt werden, wenn explizit Südafrika erwähnt ist (nicht immer der Fall!). Die Adapter können aber vor Ort für wenig Geld in jedem Supermarkt gekauft werden!

Packliste Südafrika

Für eine zwei- bis dreiwöchige Südafrika Rundreise kannst du dich an unserer allgemeinen Roadtrip Packliste orientieren, die du dir im Excel-Format selbst anpassen und ausdrucken kannst. Hier findest du auch unsere Reiseapotheke zum Download.

Südafrika mit Kindern

Wir selbst haben keine Erfahrung Reisen nach Südafrika mit Kindern. Persönlich können wir uns aber sehr gut vorstellen, als Familie auch mit kleinen Kindern in die malariafreien Landesteile zu reisen. Auf unseren Reisen sind wir immer wieder Familien begegnet, die mit ihren Kindern gereist sind. Vom Baby bis zum Teenager waren alle Altersklassen vertreten.

Da wir bei diesem Thema aber nicht die Spezialisten sind, empfehlen wir folgende Reiseblogs als weitere Informationsquellen zum Thema Reisen mit Kindern nach Südafrika:

Familienreiseblog Kind im Gepäck: Ausflugsziele mit Kind rund um Kapstadt

Kids on the road: Südafrika mit Kindern – die perfekte Elternzeit

Notfallnummern und Notruf

Polizei: 10 111
Rettungsdienst: 10 177   oder   112

Reiseführer und Informationsquellen

Wir haben folgende Reiseführer und Magazine als Informationsquellen verwendet:

  • Reise Know-How Reiseführer Südafrika (Reise Know-How Verlag) *

  • Kapstadt, Garden Route & Kap-Provinz (Reise Know How Verlag) *

Fazit Individualreise Südafrika

Südafrika ist ein Land, in das man sich schnell verlieben kann… Fast jeder, der von dort zurückkommt berichtet begeistert von seinen Erlebnissen und möchte am liebsten ein zweites Mal hinreisen. Wir können eine Rundreise durch Südafrika auf eigene Faust auf jedem Fall jedem empfehlen der Lust auf atemberaubende Natur, gutes Essen, Outdoor-Aktivitäten und Safaris hat.


Unsere weiteren Südafrika Artikel zur Inspiration

Du planst deine individuelle Südafrika Rundreise? Hier findest du unsere weiteren Tipps, Erfahrungsberichte und ganz viel Inspiration:


Hier kannst du dir unsere Roadtrip Route für drei Wochen Südafrika mit dem Mietwagen zum ausdrucken und planen herunterladen: Route-Unterkünfte-Rundreise-Südafrika


* Dein Vertrauen ist uns wichtig! Wenn du über diesen Empfehlungs-Link buchst, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis natürlich gleich. Vielen lieben Dank ♥


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Umfassender Reise-Planer für deine Reise auf eigene Faust nach Südafrika. Mit Tipps zu: Anreise, Sicherheit, beste Reisezeit, Gesundheit, Kosten u.v.m.
Großer Reise-Planer für deine Reise auf eigene Faust nach Südafrika. Mit Tipps zu: Anreise, Sicherheit, beste Reisezeit, Gesundheit, Kosten u.v.m.
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6 Comments

  1. Hallo Lisa,
    ich bin in der Planung für eine 2 Wöchige Reise nach Südafrika. Von Kapstadt bis zum Krüger Nationalpark. Wir sind zu 5. und wollen selbst fahren. Wieviele Stationen würdest du empfehlen.
    Liebe Grüße Thea

    1. Hallo Thea! Schön, dass ihr nach Südafrika reist :-).
      Deine Frage ist pauschal sehr schwer zu beantworten. Möchtet ihr nur Kapstadt oder auch die Garden Route sehen? Dann würde ich persönlich bei zwei Wochen sogar vorschlagen, den Krüger auszulassen und nur das Western Cape sowie den Addo Elephant Park und evtl. ein Private Game Reserve im Eastern Cape zu erkunden.
      Falls ihr beides sehen wollt, solltet ihr auf jeden Fall einen Inlandsflug einplanen! Ihr könntet ca. 3 N. in Kapstadt und 4 Nächte entlang der Garden Route bis Port Elizabeth einplanen (obwohl das schon sehr wenig Zeit ist, um die Gegend wirklich zu erkunden!). Von PE aus mit dem Flugzeug nach Johannesburg. Dort Blyde River Canyon (2 N.) und Krüger (3-4 N.) plus 1 Zwischenübernachtung vor dem Rückflug. Persönlich würde ich euch unbedingt raten, nicht zu viel in die zwei Wochen zu packen! Ihr braucht ja Zeit, um zu genießen und zu entdecken (und nicht nur von Ort zu Ort zu hetzen)!
      Ich hoffe, ich konnte ein bisschen weiterhelfen?!
      Liebe Grüße, Lisa

  2. Hallo 🙂
    Wir planen gerade unsere Hochzeitsreise im Oktober nach Südafrika. Und dabei bin ich auf eure Seite gestoßen – suuuuper! Vielen Dank fürs Schreiben und die tollen Tipps.

    Ich hätte noch eine Frage:
    Habt ihr eure Unterkünfte in Südafrike gebucht oder alles von Deutschland aus?

    Vielen Dank schon einmal.
    Liebe Grüße,
    Natalie

    1. Hallo Natalie!
      vielen lieben Dank für das Lob, freut uns sehr :-)!
      2015 haben wir manche Unterkünfte (normale Gästehäuser / B&B) noch ein, zwei Tage vorher direkt vor Ort über booking.com gebucht. Letztes Jahr waren wir zu viert unterwegs, da haben wir schon Monate vorher teilweise keine zwei Doppelzimmer in unseren Wunsch-Unterkünften mehr bekommen.
      Also ich persönlich würde eher das Meiste vorbuchen, wenn ihr auch mal ein schönes Gästehaus direkt am Strand o.ä. haben wollt. Nationalparks solltet ihr definitiv so frühzeitig wie möglich buchen.

      Wünsche euch ganz ganz viel Spaß, grüßt Südafrika von uns 🙂
      Liebe Grüße, Lisa

  3. Hallo!

    Auch ich verfolge eure Reisen ja immer wieder über Instagram, dafür sind Social-Media-Plattformen ja etwas sehr Dankbares! Den Artikel finde ich unglaublich informativ und gut aufbereitet! Stünde ich vor einer Reise nach Südafrika, ich fühlte mich gut vorbereitet! Nur leider ist diese wunderbare Welt um ein paar Ecken und Enden zu groß für nur ein Leben. Aber das macht nichts. Ihr habt euch dazu entschieden jede freie Sekunde dem Reisen zu widmen und wir tun es euch gleich. Ich denke, es ist die richtige Entscheidung, die wir treffen.

    Beste Grüße
    Priska

    1. Hallo Priska,
      das freut uns sehr, dass du hier mal durchstöberst, danke für das Lob :-)! Und du hast so recht – die Welt bietet viel zu viel, um alles Schöne zu erkunden. Aber wir tun unser Bestes! Und für den Rest gibt´s ja zum Glück tolle Blogs, die einen zumindest virtuell zu den schönsten Plätzen mitreisen lassen ;-)…
      Liebe Grüße, Lisa

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