Elefanten baden am Wasserloch

Du planst eine Selbstfahrertour mit dem Mietwagen durch Südafrika und eine Safari im Krüger Nationalpark?

Perfekt! Dann findest du hier alle Infos für deine unvergessliche Safari im größten Nationalpark Südafrikas.


Update des Artikels am 7.11.2017: neue Eintrittspreise für die Saison 2017/2018!


Der Krüger Nationalpark liegt im Nordosten Südafrikas in den Regionen Limpopo und Mpumalanga. Im Norden grenzt er an Simbabwe, im Osten an Mosambik. Von Norden nach Süden ist der Park circa 350 km lang und bis zu 90 km breit. Mit knapp 20.000 km² Fläche ist er etwa so groß wie Rheinland-Pfalz und gehört damit zu den größten Schutzgebieten in Afrika!

Zudem ist der Krüger Nationalpark wegen seiner guten touristischen Infrastruktur sehr einfach individuell mit dem eigenen Mietwagen zu bereisen. Vor allem im Süden, wo sich die meisten Tiere, Camps und somit auch Touristen tummeln. Die Chance, dass du im Krüger auf eigene Faust die Big 5 erspähst, sind wirklich gut.

Beste Reisezeit Krüger Nationalpark

Theoretisch kann man den Krüger Nationalpark das ganze Jahr über bereisen. Die besten Voraussetzungen für die Tierbeobachtung findest du im südafrikanischen Winter von Juni bis September. Da es kaum regnet und die Flüsse ausgetrocknet sind, kommen die Tiere regelmäßig zum Trinken an die Wasserlöcher. Die Vegetation ist ziemlich kahl, weshalb die Tiere gut zu sehen sind. Tagsüber ist es sonnig und nicht zu heiß, nachts kann es aber ganz schön kalt werden. Für die Safari am Morgen ist auf jeden Fall eine dickere Jacke, evtl. sogar Schal und Kappe notwendig!

Der meiste Regen fällt im Sommer von Mitte Oktober bis April. Zu dieser Zeit ist auch das Malaria-Risiko am höchsten. In den Sommermonaten von Dezember bis März kann es bei hoher Luftfeuchtigkeit sehr heiß werden.

Achtung: Beachte vor deiner Reiseplanung die Südafrikanischen Ferien (vor allem die langen Sommerferien über Weihnachten, Osterferien im März/April und Frühjahrsferien Anfang Oktober), da es zu dieser Zeit sehr voll werden kann. In der Hauptsaison kann es sein, dass Tagesbesucher ohne gebuchte Übernachtung im Krüger schon am Vormittag abgewiesen werden, da das zugelassene Limit an Fahrzeugen erreicht wurde.

Elefant im Kruger Nationalpark Suedafrika
Ein Elefant frisst im Kruger Nationalpark in aller Ruhe direkt neben unserem Auto

Malaria im Krüger Nationalpark

Vor jeder Fernreise schauen wir immer die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts an. Das empfehlen wir dir auch für Südafrika. Hier ist auch die Malaria-Situation ganz gut erklärt. Malaria Prophylaxe ja oder nein ist oft eine viel diskutierte Frage, die jeder für sich selbst entscheiden muss. Wir haben für drei Tage Ende September im Krüger Nationalpark Malarone als Prophylaxe eingenommen. Die Tabletten sind ziemlich teuer (ca. 60 EUR pro Packung mit 12 Tabletten), wir haben sie aber sehr gut vertragen. Lass dich frühzeitig von deinem Arzt oder sogar einem Tropenmediziner beraten.

Zu jeder Zeit wichtig:

  • Ein gutes Anti-Moskito Spray mitnehmen (z.B. Nobite oder Antibrumm Forte)
  • Immer gut einsprühen
  • Körperbedeckende helle Kleidung tragen (lange Hosen, lange leichte Hemden)
  • Ggf. sogar die Kleidung mit speziellem Spray imprägnieren (Nobite Kleidungsspray)
  • Ggf. unter einem Moskitonetz schlafen

Das Auswärtige Amt sagt über Malaria im Krüger Nationalpark (Stand Nov. 2017): Hohes Risiko von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark), im Norden und Nordosten von der Limpopo-Provinz. Eine Malariaprophylaxe ist empfohlen. Mittleres Risiko von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark)

Nilpferde am Flussufer
Nilpferde am Flussufer – in der Trockenzeit führen die Flüsse wenig bis gar kein Wasser

Vorbereitung – Wie planst du am besten deinen Aufenthalt im Krüger Nationalpark?

Drei Übernachtungen im Park solltest du unserer Meinung nach auf jeden Fall einplanen. So hast du zwei volle Tage für Safari-Aktivitäten plus An- und Abreisetag. Bei drei Übernachtungen kannst du zum Beispiel zwei Unterkünfte im tierreichen Süden und eine Übernachtung im Zentrum des Nationalparks buchen. Auf jeden Fall empfehlen wir Camps innerhalb des Parks, da du dir die Zeiten für Einfahrt und Ausfahrt an den Gates sparst.

Wir sind im Süden durch das Paul Kruger Gate morgens reingefahren, die Fahrt zu unserem Camp (Orpen Camp) war bereits eine tierreiche Safari. Nach zwei Nächten im Orpen Camp sind wir noch weiter nördlich zum Olifants Camp gefahren. Wir hatten den Eindruck, dass es im zentralen Krüger Nationalpark etwas ruhiger und weniger überlaufen ist als im Süden. Auch die Camps sind etwas kleiner, ruhiger und persönlicher.

Generell empfehlen wir dir als Erstbesucher und mit wenig Zeit, dich auf den Süden und das Zentrum zu konzentrieren.

Der Norden ist landschaftlich wunderschön, bietet aber weniger touristische Infrastruktur und weniger Tiere. Dieser Teil des Landes ist also eher etwas für erfahrene Safarigänger, Naturliebhaber, Einsamkeit suchende und Besucher mit viel Zeit. Denke aber unbedingt bei deiner zweiten oder dritten Reise nach Südafrika darüber nach ;-).

Zusammengefasst:

Süden: Tierdichte recht groß, deshalb gute Infrastruktur, viele Unterkünfte und natürlich auch viele Touristen. Mitte: Immer noch hohe Tierdichte, etwas ruhiger. Norden: weniger Tiere, wunderschöne Natur, das nächste Mal werden wir auf jeden Fall auch in den Norden fahren!

Für die Vorab-Planung reichen die Karten im Internet und im Reiseführer. Hier findest du eine Karte für deine Planung. Vor Ort haben wir uns die offizielle Karte (Broschüre) am Park Eingang gekauft. Sie zeigt Haupt- und Nebenstraßen sowie Toiletten (die Planung von Toiletten-Pausen auf einer Safari sollte nicht unterschätzt werden!). Darüber hinaus bietet sie ein paar schöne Zusatzinfos (Safari-Guide zur Tiersichtung etc.).

Eine Elefantenherde im Abendlicht
Eine Elefantenherde im Abendlicht

Buchungen für den Krüger Nationalpark

Buchungen kannst du über die offizielle Nationalparkseite SANParks erledigen. Für uns wirkte sie am Anfang etwas unübersichtlich, das Buchungssystem ist aber zuverlässig. Hier können bei der Unterkunftsbuchung gleich die Parkgebühren (Conservation Fee) mit bezahlt werden, damit du das im Park nicht mehr machen musst *.

Die verschiedenen Camps bieten teilweise unterschiedliche Aktivitäten an. Walking Safaris sind zum Beispiel nicht überall buchbar. Dies kannst du auf der Nationalpark Website gleich prüfen und die Aktivität buchen. Wenn du dir ein Konto erstellt sind deine Buchungen immer einsehbar.

Die frühzeitige Vorbuchung von Camps im Krüger Nationalpark ist auf jeden Fall zu empfehlen, da die Unterkünfte in der Hauptsaison bereits Wochen und Monate im Voraus ausgebucht sein können!

* ACHTUNG: die Cornservation Fee solltest du nur gleich mitzahlen wenn du keine Wildcard kaufst (s. Infos weiter unten)!

Unterkünfte im Krüger Nationalpark

Wir empfehlen dir auf jeden Fall, im Krüger Nationalpark selbst zu übernachten. Du kannst morgens gleich zur Camp Öffnung unterwegs sein, bist abends flexibler und kannst Aktivitäten vor Ort buchen (s. Punkt Aktivitäten). Die Rest Camps sind meistens einfach, aber absolut ausreichend. Oft auch super schön gelegen wie das Olifants Rest Camp. Die meisten Camps haben einen kleinen Shop, manche auch ein Restaurant. Oftmals gibt´s einen Pool (gut für Kinder). Darüber hinaus gibt es die so genannten Satellitencamps. Das sind Ableger der Restcamps in der Wildnis. Oft feste Zelte ohne Strom. Eine Vorab-Reservierung ist unbedingt ratsam! Vor allem in der Hauptsaison können die Camps schon Monate im Voraus ausgebucht sein.

Ausblick vom Olifants Camp im Kruger Nationalpark
Ausblick vom Olifants Camp im Kruger Nationalpark

Besonderheit Private Game Reserves

Vor allem am westlichen Randbereich des Krüger Nationalparks gibt es sehr viele Private Game Reserves. Die meisten haben private Flächen von mehreren zehntausend Hektar, wobei die Grenzen zum Krüger offen (nicht umzäunt) sind, so dass die Tiere sich frei bewegen können.

Die Private Game Reserves bieten Safari-Urlaub auf höchstem Niveau, weshalb sie sehr teuer sind. Dafür bekommst du aber eine persönliche Betreuung (Ranger sind oft nur für dich da), teilst die Reservate nur mit wenigen anderen Besuchern, wohnst in stilvollen, exklusiven Lodges, genießt super Verpflegung und hast mehrere Pirschfahrten pro Tag mit erfahrenen Rangern. Das Geld ist also in jedem Fall gut angelegt!

Wir werden im Oktober 2017 eine Safari am Western Cape im Kwandwe Private Game Reserve machen und über unsere Erfahrung hier im Blog berichten!

Mietwagen für deine Safari

Grundsätzlich kann man mit fast jedem Fahrzeug in den Krüger Nationalpark fahren. Ein Allradfahrzeug ist nicht notwendig. Wir haben einen Midsize SUV gebucht, damit wir etwas höher sitzen. Auch Wohnmobile und Wohnwagen können auf vielen Straßen (vor allem den geteerten) fahren.

Eintrittspreise Krüger Nationalpark 2017/2018

Die Eintrittspreise werden in der Regel jährlich angepasst und von SANParks als „Daily Conservation Fee“ bezeichnet. Von 1. November 2017 bis 31. Oktober 2018 liegt die Gebühr bei 328 Rand pro Person und Tag (rund 22 Euro), für Kinder die Hälfte. Dieser Preis gilt sowohl für Tagesbesucher als auch für Übernachtungsgäste. Wie oben angesprochen kannst du die Conservation Fee bereits online auf Sanparks bei der Unterkunftsbuchung bezahlen. Oder alternativ bei Einfahrt in den Krüger Nationalpark.

Eine Alternative ist die Wild Card:

Das ist ein Nationalpark-Pass, der für ein Jahr alle Eintrittsgebühren in die südafrikanischen staatlichen Nationalparks abdeckt. Es gibt verschiedene Arten von Karten. Nimmt man die teuerste, die Zutritt zu allen Nationalparks (SANParks, Msinsi, EKZNWildlife, Cape Nature and Swazi Clusters Parks, insgesamt ca. 80 Parks) für ein Jahr gewährt, liegt der Preis für eine Person bei ungefähr 155 EUR (2.430 Rand), als Paar zahlt man ca. 240 EUR (3.800 Rand) und als Familie ca. 285 EUR (4.545 Rand). Preise gültig von 1. November 2017 bis 31. Oktober 2018.

Bist du nur im Krüger Nationalpark unterwegs, lohnt sich die Wild Card als Paar erst ab sechs Tagen. Besuchst du noch einen anderen Park, ist die Wild Card oft eine gute Option! Denke dabei auch an Parks wie den Tsitsikamma Nationalpark am Western Cape oder ähnliche die du besuchst!

Hier gibts die Infos direkt bei SANParks.

Achtung: Seit 2017 gibt es eine neue, personalisierte Wild Card. Diese solltest du entweder rechtzeitig vorab online bestellen – die Bearbeitung kann bis zu 4 Wochen dauern, da die Karte mit der Post versendet wird! Alternativ bekommst du die Wild Card auch an den vielen Gates, musst dich danach aber parallel auf der Website registrieren.

Als kleinen Bonus bekommst du das Wild Magazin in gedruckter Version (4 Ausgaben) weltweit versendet und hast so auch nach deiner Reise noch ein bisschen Südafrika in Deutschland ;-).

Giraffe im Kruger Nationalpark Suedafrika

Nationalpark Karte mit Routen

Am Gate (oder in einem der Shops rund um die Gates) solltest du dir unbedingt die offizielle Nationalpark Karte kaufen. Sie ist vielmehr eine Broschüre mit vielen nützlichen Inhalten.

Hilfreich sind vor allem die verschiedenen Karten, auf denen alle Haupt- und Nebenstraßen mit Kilometerangaben und GPS-Daten sowie Rest Camps eingezeichnet sind. Die Hauptcamps werden beschrieben (gut für die Pausenplanung). Eine Entfernungstabelle, die Auflistung der Parkregeln, Notrufnummern und ein kleiner Tier-Guide komplettieren die Broschüre.

Vorschriften und Verhaltensregeln im Park

Nun gut, dass Waffen am Gate abgegeben werden müssen, scheint vernünftig. Aber Spaß beiseite. Beim Ausfahren aus dem Park werden viele Autos tatsächlich durchsucht (unseres auch). Der Schutz gegen die Wilderei wird zum Glück ernst genommen!

Außerhalb der markierten Gebiete (wie Rest Areas und Picknick Sites) ist das Aussteigen aus den Fahrzeugen verboten. Man sollte auch trotz aller Euphorie davon absehen, den halben Oberkörper für das beste Foto zum Fenster rauszustrecken.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf den geteerten Straßen beträgt 50 km/h. Auf allen anderen Wegen 40 km/h. Die empfohlene Geschwindigkeit um Tiere zu sichten: 25 km/h. Fahrten abseits der Straßen und Wege sind verboten.

Selbstverständlich ist das Füttern von Tieren und Vögeln untersagt. Ebenso das Wegwerfen von Abfällen.

Dinge wie Tanken oder der Toilettengang sollten unbedingt in die jeweilige Tagesroute mit eingeplant werden.

Klar ist: Jedes Tier hat Vorfahrt! Begegnet man großen Tieren wie Elefanten oder Nashörnern, ist vernünftiges Verhalten angesagt. Die Tiere dürfen keinesfalls provoziert werden oder sich in die Enge getrieben fühlen. Die größte Gefahr geht von Elefantenmüttern oder jungen Elefantenbullen in der so genannten Musth. So wird die Phase der Aggressivität genannt, die ca. einmal im Jahr vorkommt und durch einen Testosteron-Schub ausgelöst wird. Bemerkt man ein solches auffälliges Verhalten, sollte man sehr aufmerksam sein und ggf. (langsam und ruhig) den Rückzug antreten.

Wer bei der ersten Safari bedenken hat, kann sich eine Safari mit Ranger im Safari-Fahrzeug buchen (siehe Punkt Aktivitäten).

Elefant im Olifants Fluss im Kruger Nationalpark
Ein Elefant im Olifants Fluss

Öffnungszeiten Gates und Camps

(Stand November 2017)

Camps: Im Sommer (November bis Januar) öffnen die Camps um 4:30 Uhr, im Oktober sowie Februar/März um 5:30 Uhr und im Winter (April bis September) um 6 Uhr.

Gates: Oktober bis März: 5:30 Uhr, von April bis September um 6 Uhr.

Von Mai bis Juli schließen die Gates und Camps um 17:30 Uhr, im März/April und August-Oktober um 18 Uhr und von November bis Februar um 18:30 Uhr.

Die aktuellen Öffnungszeiten stehen auch jeweils in der Nationalparkbroschüre und auf der SANParks Website! Die Öffnungszeiten solltest du unbedingt beachten, da sonst Geldstrafen drohen.

Unbedingt bedenken solltest du, dass du auf einer Safari nicht schnell vorankommst. Erstens schleichst du sowieso durch den Park, um Tiere zu entdecken. Zweitens bleibst du ständig stehen, um diese dann auch zu beobachten. Plane also lieber kürzere Strecken und genügend Puffer ein!

Aktivitäten im Krüger Nationalpark

Schon auf der SANParks Website kannst du schauen, welche Aktivitäten in den einzelnen Camps angeboten werden. Diese kannst du entweder vorab online buchen oder direkt vor Ort in den Camps anmelden (allerdings können diese natürlich ausgebucht sein). Grundsätzlich gibt es die folgenden Touren, wobei wie gesagt nicht jedes Camp alle Touren anbietet:

  • Morning Drive (Start ca. 4:30 Uhr)
  • Sunset Drive (am Nachmittag, ca. 16:30 Uhr)
  • Night Drive (startet wenn es dunkel ist, ca. 19 Uhr)
  • Morning Walk (Start ca. 5:00 Uhr)

Manche Camps bieten darüber hinaus noch individuelle Aktivitäten. Den Morning Walk haben wir selbst gemacht (ab Open Camp) und können ihn definitiv empfehlen. Es ist ein tolles Erlebnis durch den Busch zu laufen. Die Ranger erklären unheimlich viel. In unserem Krüger Nationalpark Reisebericht kannst du dazu mehr erfahren.

Beim Morning Walk durch den Kruger Nationalpark
Beim Morning Walk durch den Kruger Nationalpark

Tiere sichten

Die Höchstgeschwindigkeit im Park ist mit 50 km/h auf geteerten Straßen angegeben. Bei dieser Geschwindigkeit wird es schwierig, Tiere im Busch zu sichten. Also lieber etwas langsamer und mit offenen Augen bewegen. Ein eindeutiges Signal sind mehrere Autos am Straßenrand. Hier muss es was zu sehen geben.

Löwen findet man meistens im Schatten unter Bäumen, Leoparden oft auf den Bäumen. Giraffen und Zebras findet man eigentlich fast überall. Hippos selbstverständlich im Wasser oder in Flussnähe. Die besten Chancen ergeben sich sowieso am Wasser. Die Wasserlöcher sind in der Nationalparkkarte eingezeichnet. Du solltest einige Wasserlöcher in deine Tour einbauen.

Gut fanden wir eine Mischung aus Asphalt- und Schotterstraßen. Wir hatten sogar den Eindruck, entlang der Haupt-Asphaltstraßen mehr Tiere gesehen zu haben.

Deine Tagestouren kannst du sehr gut anhand der Nationalparkkarte planen, in der zum Beispiel auch eingezeichnet ist wo du gute Chancen auf Löwen o.ä. hast. An den Rastplätzen hängen übrigens oft große Karten, auf denen man mit Magnetpins seine Tiersichtungen markieren kann. Ob das immer stimmt und aktuell ist, ist natürlich fraglich.

Bilder haben wir mit unserer Sony Alpha 6300 und einem 55-200 Objektiv gemacht. Für uns die beste Möglichkeit, mit einer kompakten Systemkamera gute Safari-Fotos zu erhalten. Denke auch daran, ein Fernglas mitzunehmen!

Nilpferde im Kruger Nationalpark
Nilpferde im Wasserloch

Verpflegung im Park, in den Camps und während der Safari

In vielen Camps gibt es Restaurants der Restaurantkette Mugg & Bean. Wir haben vorher oft gelesen dass solche Ketten nicht in einen Nationalpark passen. Stimmt schon irgendwie – die Vorstellung, dass mitten in der Wildnis ein McDrive steht, wäre auch seltsam. Allerdings sind die größeren Camps nunmal touristisch. Und statt in einer Art „Nationalparkkantine“ wie wir es teilweise aus den USA kennen, esse ich doch lieber lecker in so einer Kette. Das Essen ist nämlich wirklich gut.

In manchen kleineren Camps (z.B. Orpen) gibt’s nur einen Shop. D.h. entweder man bringt seine Lebensmittel mit und grillt (einen Grill gibt´s vor jedem Rondavel, logisch bei den Braai-(BBQ-) begeisterten Südafrikanern). Auch im Shop kann man sich zumindest notdürftig für´s Abendessen (kochen, grillen oder nur einen Snack) ausstatten.

Deine Pausen während der Safari solltest du grob vorab anhand der Nationalparkkarte planen. Dort sind alle größeren Camps, Rastplätze und Toiletten eingezeichnet. Wenn du eine Kühlbox hast, kannst du Proviant für den Tag mitnehmen und einige schöne Picknickplätze ansteuern.

Tanken

Tanken kannst du auch an einigen Camps (in der Nationalparkkarte eingezeichnet), allerdings solltest du sicherheitshalber mit vollem Tank in den Park reinfahren.

Übernachtungstipps im Krüger Nationalpark

Unsere beiden Camps, das Orpen Camp am Orpen Gate und das Olifants Camp im Zentrum des Krüger Nationalpark können wir beide empfehlen.

Das Orpen Camp ist recht klein mit wenigen Hütten, es hat einen kleinen Shop aber kein Restaurant. Die Terrassen mit Grillstelle liegen alle Richtung Zaun zum Park, hinter dem ein Wasserloch ist. Für Abend- und Nachtunterhaltung ist also gesorgt. Die Hütten sind einfach, aber hübsch und sauber mit Außenküche. Es gibt eine Tankstelle.

Das Olifants Camp liegt wunderschön auf der Höhe, man hat eine wahnsinnige Aussicht auf die Umgebung, den Olifants River und bis nach Mosambik. Es gibt einen Shop und ein Restaurant. Die Rondavell-Hütten sind ebenfalls einfach aber sauber und gemütlich. Es gibt eine Außenküche und im Camp eine Tankstelle.

Fazit für die Safari im Krüger Nationalpark

Gerade für die erste Safari in Afrika oder für Familien eignet sich der Krüger Nationalpark hervorragend. Für vergleichweise wenig Geld (wenn du in den Restcamps wohnst) bekommst du unglaubliche Tiersichtungen. Du kannst dank guter Infrastruktur auf eigene Faust auf Safari gehen oder dir organisierte Game Drives buchen. Wenn du mehr Luxus und noch nähere Tiererlebnisse möchtest kannst du eines der vielen Private Game Reserves buchen. Der Krüger Nationalpark ist definitiv eine Reiseempfehlung!

Wenn du nicht nur Fakten willst: hier geht´s zum Reisebericht über unsere Safari im Krüger Nationalpark. Den Nationalpark haben wir auf unserem Roadtrip (3 Wochen) durch Südafrika besucht.

Wir hoffen, dass wir dir mit unserem Safari Guide für den Krüger Nationalpark weiterhelfen konnten. Wenn ja freuen wir uns, wenn du den Artikel teilst und uns einen Kommentar hinterlässt!

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