Unser Roadtrip durch Suedafrika mit Route, Tipps, Reisebericht und Empfehlungen

Südafrika. Schon so lange haben wir von einem Roadtrip durch das Land geträumt, das sich selbst als Regenbogen-Nation bezeichnet. Zwar soll dieser Begriff die Vielfalt der Völker in Südafrika darstellen. Für uns beschreibt er aber noch vielmehr die unfassbare Farbenpracht, die Schönheit und landschaftliche Vielfalt des südlichsten Landes in Afrika.

Auf unserer Hochzeitsreise haben wir uns endlich den Traum erfüllt: Für drei Wochen ging´ s mit dem Mietwagen durch das Land.

Südafrika ist perfekt für eine Individualreise

Südafrika ist das perfekte Land für einen Roadtrip auf eigene Faust. Die Straßenverhältnisse sind sehr gut (Das links Fahren hast du schnell raus 😉), die touristische Infrastruktur ist perfekt, die Amtssprache ist Englisch, und es gibt sehr schöne, einfach zu buchende Unterkünfte.

Optimal ist eine Reisezeit von zwei bis vier Wochen. Südafrika ist einfach wunderschön. Warum wir das Land so lieben, haben wir in einem separaten Artikel beschrieben.

Die beschriebene Route für drei Wochen eignet sich sehr gut für die erste Reise nach Südafrika – um einen Überblick über das Land und seine Highlights zu bekommen.

Du möchtest mehr Informationen zur Planung deiner Südafrika Reise? Die Themen Planung, Buchung, Mietwagen, Sicherheit und Reisezeit haben wir in unserem Südafrika Reise-Guide zusammengefasst.

Unsere Südafrika Roadtrip Route für drei Wochen

Wir haben unsere Route aufgeteilt in zwei Etappen. Erst ging es in den Nordosten des Landes zum Wandern im wunderschönen Blyde River Canyon und auf Safari im Krüger Nationalpark, danach an die Garden Route im Western Cape und natürlich nach Kapstadt. Von Johannesburg nach Port Elizabeth haben wir einen Inlandsflug mit Southafrican Airways gebucht. Am Ende des Artikels kannst du die Roadtrip-Route mit Entfernungen und allen Unterkünften als pdf ausdrucken!

Anreise und Mietwagen

Nach unserem Nachtflug (mit British Airways und Zwischenstopp in London) nach Johannesburg, haben wir gleich am Flughafen unseren Mietwagen bei Europcar abgeholt. Wir hatten uns für einen Midsize SUV entschieden, um auf Safari im Krüger Nationalpark etwas höher zu sitzen. Die Übernahme lief problemlos. Erste Probleme zeigten sich erst auf der Straße, als wir zum ersten Mal das Linksfahren in einer Großstadt ausprobierten 😉.. Das lief aber nach wenigen Minuten auch ganz gut!

Unsere Unterkünfte, Gästehäuser und Camps

  • Graskop, Blyde River Canyon: Zur alten Mine (3 Nächte)
  • Krüger Nationalpark: Orpen Rest Camp (2 Nächte)
  • Krüger Nationalpark: Olifants Rest Camp (1 Nacht)
  • Lydenburg: Manor Guesthouse (1 Nacht als Zwischenstation)
  • Port Elizabeth: Treetops Guesthouse (1 Nacht)
  • Tsitsikamma Nationalpark, Storms River Valley: Storms River Guest Lodge (2 Nächte)
  • Knysna, Garden Route: Hide Away Guesthouse (1 Nacht)
  • Oudtshoorn: Yotclub (1 Nacht)
  • Hermanus: Mulligans Guest Lodge (1 Nacht)
  • Franschhoek: Ashbourne Guesthouse (2 Nächte)
  • Kapstadt, Camps Bay: Camps Bay Ridge (4 Nächte)

Unser Roadtrip durch Südafrika – die Etappen

Tag 1: Anreise und Weiterfahrt

(400 km, 4,5 Stunden)

Aufgrund der begrenzten Zeit haben wir uns auf dieser Rundreise gegen einen Aufenthalt in Johannesburg entschieden. Ich finde, man sollte sich für die Stadt mindestens 2-3 Nächte Zeit nehmen um sie wirklich erleben zu können. Das heben wir uns für ein nächstes Mal auf 😉.

So sind wir direkt circa 400 km nach Graskop an den Blyde River Canyon gefahren (4,5 Stunden). Nach einem langen Nachtflug zwar machbar, aber sehr anstrengend! Entlang der Autobahn gibt es überall größere Rest-Areas, in denen man Pause machen und etwas essen kann.

Wichtiger Tipp: du solltest auf dieser Strecke bereits etwas Bargeld haben. Am besten du hebst gleich am Flughafen ein paar südafrikanische Rand am Geldautomaten ab. Wir haben das vergessen und an einer Maut-Station Probleme bekommen, weil Kartenzahlung nicht funktionierte!

Tag 2-3: Blyde River Canyon

Endlich angekommen in Südafrika. Um erstmal abzuschalten und den Alltag hinter uns zu lassen, haben wir uns für 3 Nächte in der Nähe des Blyde River Canyons einquartiert. Graskop eignet sich perfekt als Ausgangspunkt zur Erkundung des drittgrößten Canyons der Welt. Das Städtchen liegt am südlichen Zipfel des Blyde River Canyon Nature Reserves. Vom Blyde River Canyon waren wir so begeistert, dass wir ihm einen eigenen Artikel gewidmet haben!

 

Beim Wandern im Blyde River Canyon
Beim Wandern im Blyde River Canyon

Übernachtung Graskop, Blyde River Canyon: Zur alten Mine Guesthouse (3 Nächte)

Tag 4-7: Krüger Nationalpark

(80 km, 1 Std. bis zum Parkeingang – danach 150 km bis zur ersten Lodge)

Von Graskop ist man sehr schnell im Krüger Nationalpark (80 km, 1 Std.). Wir sind früh morgens losgefahren, um gleich am ersten Tag möglichst viel Zeit für die Safari im Krüger Nationalpark verbringen zu können. Wir sind über das Paul Kruger Gate im Süden des Parks eingefahren. So hatten wir ziemlich genau 150 km Safari vor uns, bevor wir beim Orpen Rest Camp, unserer Unterkunft für zwei Nächte, ankamen.

Da die Höchstgeschwindigkeit auf den Asphaltstraßen 50 km/h und auf Naturstraßen 40 km/h beträgt, muss man ausreichend Zeit für die Strecken einplanen. Hinzu kommt, dass man sowieso meistens noch langsamer fährt, um ja nichts zu verpassen. Was wir auf unseren drei Tagen Safari im Krüger Nationalpark so alles erlebt haben, haben wir in einem separaten Artikel beschrieben.

Wir haben uns für eine Mischung aus Safaris auf eigenen Faust / im eigenen Mietwagen und geführten Safaris mit Rangern entschieden. Ein besonderes Highlight war die Walking Safari im Sonnenaufgang. Die Aktivitäten können alle direkt in den Restcamps gebucht werden. Alles rund um die Planung deiner Safari im Krüger Nationalpark findest du hier.

Elefanten baden am Wasserloch

Zebras im Kruger Nationalpark

Unterkünfte Krüger Nationalpark: Orpen Rest Camp (2 Nächte) und Olifants Rest Camp (1 Nacht)

Tag 7-8: Vom Krüger Nationalpark zurück nach Johannesburg

Vom Phalaborwa Gate, durch das wir den Krüger Nationalpark verlassen haben, sind es 500 Kilometer nach Johannesburg (Fahrzeit ca. 5,5 Stunden). Da wir aber auch die Strecke innerhalb des Parks noch mitrechnen mussten, haben wir uns entschieden noch eine Zwischenübernachtung in Lydenburg einzulegen.

Zu sehen gibt es hier nicht viel, der Ort diente wirklich nur als Übernachtungsstation, um am nächsten Tag gemütlich zum Flughafen nach Johannesburg zu fahren. So hatten wir genug Zeit, den Mietwagen abzugeben und einzuchecken.

Übernachtung Lydenburg (als Zwischenstation): Manor Guesthouse (1 Nacht)

Flug von Johannesburg nach Port Elizabeth mit Southafrican Airways (ca. 1,5 Stunden).

Wichtig beim Flug war uns, dass wir noch tagsüber in Port Elizabeth ankommen, um nicht nachts unterwegs sein zu müssen. Am Flughafen haben wir unseren zweiten Mietwagen entgegengenommen. Eigentlich hatten wir ziemlich die günstigste Kategorie gebucht (VW Polo). Allerdings bekamen wir ein double-upgrade, so dass wir mit einem goldenen 3er BMW vom Hof fuhren. Marco hat´s gefreut, während ich nicht sonderlich begeistert von der Idee war, mit so einem auffälligen Auto nach Kapstadt zu fahren. Da uns aber nichts passiert ist, war die Angst unbegründet!

Übernachtung Port Elizabeth: Treetops Guesthouse (1 Nacht)

Tag 9: Von Port Elizabeth in den Tsitsikamma Nationalpark

(190 km)

Port Elizabeth hat uns nicht sonderlich interessiert, daher haben wir unseren Roadtrip gleich morgens fortgesetzt. Juhu, endlich ging´s ans Meer – auf die berühmte Garden Route!

Lohnenswert sind Stopps in Jeffreys Bay, einem coolen Surfer-Ort mit schönem Strand und ein Abstecher im hübschen Ferienort St. Francis Bay. Leider führt die Strecke auf der N2 sonst nicht am Meer entlang und ist eher eintönig.

Marco am Strand von Jeffrey Bay an der Garden Route in Suedafrika
Marco am Strand von Jeffrey Bay an der Garden Route

Lisa am Strand von Jeffrey Bay an der Garden Route in Suedafrika

Übernachtet haben wir in Storms River Valley, außerhalb des Tsitsikamma Nationalparks. Von dort aus sind es 12 km (ca. 20 Minuten Fahrt) bis in den Park.

Übernachtung Stormsrivier: Storms River Guest Lodge (2 Nächte)

Tag 10: Wandern im Tsitsikamma Nationalpark

Bereits die Anfahrt im Park ist traumhaft. Ein paar Kilometer vor den Parkplätzen fällt die Straße steil ab zum Meer ab, an zwei Haltebuchten kann man den Blick aufs Meer genießen. Am Meer angekommen, trifft man auf das Zentrum des Parks mit Parkplätzen, Restaurant, einem Campingplatz und den Cottages, in denen man traumhaft direkt am Meer übernachten kann (frühzeitig buchen über SANparks – fast immer ausgebucht!).

Es lohnt sich, früh morgens im Park zu sein (geöffnet ab 7 Uhr). Denn dann entgeht man am besten dem Touristen-Rummel rund um das Zentrum des Parks am Storms River Mouth. Wir haben uns dort aber morgens gar nicht lange aufgehalten, sondern sind sofort zu unserer Wasserfall-Wanderung aufgebrochen.

Die Wanderung war wirklich der Hammer! Der Trail bildet den Start des Otter Trails und endet an einem circa 50 Meter hohen Wasserfall. Man läuft immer am tosenden Meer entlang, riesige Wellen brechen sich an der Felsküste. Der Weg führt durch blühenden und duftenden Fynbos (die typische Kap-Vegetation) – ein unglaublicher Angriff auf die Sinne. Festes Schuhwerk ist Pflicht, da man teilweise über große Felsen klettern muss. Insgesamt haben wir für die Strecke mit vielen Pausen und Fotostopps rund 3 Stunden gebraucht. Die Wanderung ist etwas anstrengend aber keinesfalls schwierig.

Wanderung im Tsitsikamma Nationalpark an der Garden Route in Suedafrika
Wanderung im Tsitsikamma Nationalpark auf der Garden Route

Wanderung im Tsitsikamma Nationalpark an der Garden Route in Suedafrika

Wieder zurück am Park-Zentrum, haben wir unsere Mittagspause im Restaurant verbracht. Am Nachmittag sind wir zur berühmten Suspension Bridge, einer Hängebrücke über der Mündung des Storms River gelaufen (ca. 25 Minuten)

Die Suspension Bridge im Tsitsikamma Nationalpark an der Garden Route in Suedafrika
Die Suspension Bridge im Tsitsikamma Nationalpark

Alternativ kann man sich Kanus leihen, um durch die Mündung des Storms Rivers zu paddeln. Die Tour enthält auch eine kurze Wanderung und Cliff-Jumping (2.3 Stunden, R500 pro Person – mindestens zwei Tage im Voraus buchen).

Der Tsitsikamma Nationalpark ist geöffnet von 7 bis 22 Uhr, Eintrittsgebühren R90 pro Person (ca. 6 EUR).

Tag 11: Entlang der Garden Route nach Knysna

(90 km, 1 Std.)

Hast du Lust auf ein kleines Abenteuer 😉? Von der 216 m hohen Bloukrans River Bridge kannst du den weltweiten höchsten Bungee Sprung von einer Brücke machen! Das geht meistens sogar spontan, da sich wohl doch nicht so viele trauen 😉.

Einen nächsten Abstecher haben wir zum Nature´s Valley gemacht. Wie der Name schon verrät ein Paradies für Naturliebhaber. Hier gibt´s schöne Wanderwege und vor allem einen traumhaften Naturstrand!

Auch in Plettenberg Bay, einem coolen und angesagten Ferienort, solltest du unbedingt vorbeischauen. Alternativ zu Knysna kann man auch hier gut übernachten! Bleibt man zwei Nächte, kann man wunderschöne Wanderungen im Robberg Nature Reserve unternehmen.

Im gediegenen Städtchen Knysna sollte man auf jeden Fall die Knysna Heads bewundern. Entweder von oben, oder bei einer Bootsfahrt durch die berüchtigten Knysna Heads.

Ausblick auf die Knysna Heads auf unserem Roadtrip durch Suedafrika
Ausblick auf die Knysna Heads

Übernachtung Knysna, Garden Route: Hide Away Guesthouse (1 Nacht)

Tag 12: Von Knysna über die Pässe nach Oudtshoorn

(120 km, 2 Std.)

Da die heutige Strecke nicht sehr lang war, haben wir noch einen Abstecher in den Wilderness Nationalpark gemacht. Hier kann man verschiedene Wanderungen unternehmen, Kanus und Tretboote mieten oder einfach nur die Natur genießen.

Oudtshoorn, das heutige Tagesziel, ist die Stadt der Strauße. Es gibt zahlreiche Straußenfarmen, die man nachmittags noch besichtigen könnte. Uns haben diese allerdings nicht wirklich interessiert. Alternativ kann man die Cango Caves besuchen, und entweder eine normale oder die Abenteuer-Tour durch die Tropfsteinhöhle buchen. Auf jeden Fall im Voraus buchen!

Übernachtung Oudtshoorn: Yotclub (1 Nacht)

Tag 13: Swartberg Pass und Route 62 nach Hermanus

(580 km, 7 Std. bzw. 4 Std. 360 km ohne Swartbergpass)

Heute lag eine Mega-Strecke vor uns. Wenn möglich, solltest du zwei Nächte in Oudtshoorn einplanen, um mehr Zeit zu haben als wir. Wir haben am Morgen den Swartbergpasse befahren und sind dann direkt nach Hermanus weiter gefahren. Das waren fast 600 Kilometer! Hat gut funktioniert – könnte aber auch entspannter gehen.

Der Swartbergpass ist ein absolutes Highlight, das du keinesfalls verpassen darfst. Mit etwas mehr Zeit kann man hier sogar wandern und den ganzen Tag verbringen. Über die Route 62 – das Pendant zur amerikanischen Route 66 sind wir dann nach Hermanus gefahren.

Roadtrip auf dem Swartbergpass in Suedafrika
Strauße vor der wunderschönen Kulisse der Swartberge
Ausblicke vom Swartbergpass bei Oudtshoorn in Suedafrika
Ausblicke vom Swartbergpass

Übernachtung Hermanus: Mulligans Guest Lodge (1 Nacht)

Tag 14: Hermanus, die Stadt der Wale

(von Hermanns nach Franschhoek 1 Std. 15, 100 km)

Leider war der Tag ziemlich stürmisch und verregnet, so dass Wale sehr schwierig zu sehen waren. Wir sind den schönen Cliff Path gelaufen, der 12 Kilometer direkt an den Klippen entlang führt. Hier hat man gute Chancen, Wale zu sichten. Wir wollten nach zweistündigem Spaziergang schon aufgeben, als doch noch ein Wal auftauchte! Juhu, unser erster in freier Wildbahn gesichtete Wal!

Etwas stuermisch wars bei der Walbeobachtung auf dem Cliff Path in Hermanus
Etwas stürmisch wars bei der Walbeobachtung auf dem Cliff Path in Hermanus
Wal in Hermanus an der Garden Route in Suedafrika
Unser allererster Wal in freier Wildbahn – juhu!

Nach diesem Erfolgserlebnis konnte es weitergehen nach Franschhoek, in die wunderschöne südafrikanische Weingegend. Schon die Anfahrt über die Pässe ist ein Traum, gigantisch ist der Blick über das Franschhoek Valley vom Franschhoek Pass aus! Franschhoek selbst ist ein gemütliches kleines Städtchen, in dem wir sogar nachts zu Fuß unterwegs waren.

Blick vom Pass ins Franschhoek Valley
Blick vom Pass ins Franschhoek Valley

Übernachtung Franschhoek: Ashbourne Guesthouse (2 Nächte)

Tag 15-16 : Wein genießen in Franschhoek

(nach Kapstadt 80 km, 1 Std. 15 Min)

Ein Tag ganz in unserem Sinne: Wein probieren und essen in traumhafter Lage von morgens bis abends! Wir empfehlen wärmstens die Franschhoek Wine Tram Hop-On-Hop-Off Tour!

Weingut-Hopping mit der Wine Tram in Franschhoek - absolut empfehlenswert
Weingut-Hopping mit der Wine Tram in Franschhoek – absolut empfehlenswert!

Weingut in Franschhoek in Suedafrika

Wunderschoene Ausblicke von jedem Weingut in Franschhoek
Wunderschöne Ausblicke von jedem Weingut in Franschhoek

Kapstadt – 5 Tage in der schönsten Stadt der Welt 😃

Über das Weingut Vergelegen (Tipp!) bei Sommerset West sind wir nach Kapstadt gefahren.

Mittagspause mit gigantischem Ausblick im Weingut Vergelegen
Mittagspause mit gigantischem Ausblick im Weingut Vergelegen

Übernachtung Kapstadt, Camps Bay: Camps Bay Ridge (4 Nächte)

Ein ausführlicher Artikel über Kapstadt folgt nach unserer zweiten Südafrika Reise im Oktober! Bis dahin, erstmal der Kapstadt-Schnelldurchlauf:

Tag 18: Kapstadt, City und Waterfront

Der erste Tag in Kapstadt begrüßte uns mit Nebel und Nieselregen. Wir machten das beste draus, verweilten uns in der V&A Waterfront und schlenderten durch die Innenstadt.

Nebelverhangener Tafelberg hinter der V&A Waterfront in Kapstadt
Nebelverhangener Tafelberg hinter der V&A Waterfront in Kapstadt

Tag 19: Tagesausflug Kap der guten Hoffnung

Auch am zweiten Tag, keine Wetterbesserung in Sicht. Immerhin, es blieb trocken. Und das Kap der guten Hoffnung stürmisch zu erleben ist ja sowieso viel authentischer als mit Sonne, oder 😉?

Lisa und Marco am Kap der guten Hoffnung in Suedafrika

Das Kap der Guten Hoffnung in Suedafrika

Tag 20: Kirstenbosch und auf den Tafelberg

Juhu, endlich reißt der Himmel auf! Wahnsinn, was eine Wetteränderung bewirken kann. Das Meer glitzert auf einmal noch viel verführerischer, das Gras wirkt noch saftiger und die Stimmung noch fröhlicher. Nachdem wir morgens im traumhaften Botanischen Garten Kirstenbosch waren, haben wir nachmittags sofort die Chance genutzt auf den Tafelberg zu fahren. Da wir nicht mehr so viel Zeit hatten und unvorbereitet waren, haben wir die Cableway genutzt. Bei der Auffahrt hat man eine super 360 Grad Sicht aus den Kabinen. Und der Ausblick von oben? Genial:

Auf dem Tafelberg in Kapstadt in Suedafrika

Auf dem Tafelberg in Kapstadt in Suedafrika

Auf dem Tafelberg in Kapstadt in Suedafrika

Tag 21: Auf den Lions Head und Abschied

Da wir auf dem Tafelberg faul waren, haben wir am letzten Tag noch den markanten Lions Head zu Fuß erklommen. Das war ein Spaß 😆! Teilweise muss man ganz schön klettern und schwindelfrei sein. Der Ausblick entschädigt aber definitiv alle Mühen!

Aufstieg auf den Lions Head in Kapstadt Suedafrika

Da unser Rückflug wieder erst am Abend ging, konnten wir den letzten Urlaubstag noch richtig schön genießen und haben ganz gemütlich am frühen Abend den Mietwagen am Flughafen zurückgegeben.

Kosten für drei Wochen Südafrika

Hier eine grobe Übersicht, mit welchen Kosten du für einen dreiwöchigen Roadtrip rechnen kannst:

  • Flüge gibt´s mit etwas Flexibilität ab 600 EUR nach Kapstadt oder Johannesburg (meistens mit Zwischenstopp). Direktflüge mit Condor nach Kapstadt, South African Airline fliegt nonstop nach Johannesburg. Wir haben ca. 800 EUR mit Zwischenstopp bezahlt (British Airways).
  • Einen Mietwagen bekommst du in der Kompaktklasse (z.B. Toyota Corolla) für drei Wochen ab 350 EUR, wenn du für deine Safari einen höheren SUV bevorzugst, wird es deutlich teurer (ab mind. 600 EUR für drei Wochen). Wir schauen meistens bei www.billiger-mietwagen.de
  • Schöne Gästehäuser mit Frühstück kosten ab 50 EUR (booking.com)
  • Eine Wildcard für alle(!) Nationalparks kostet ca. 160 EUR p.P. (nähere Infos in unserem Reise-Guide zur Planung deiner Safari im Krüger Nationalpark)
  • Safaris in Private Game Reserves sind super toll und luxuriös, aber sehr teuer (wir probieren´s im Oktober aus und berichten dann 😉)
  • Essen gehen ist sehr günstig, v.a. wegen dem aktuell für uns sehr günstigen Wechselkurs

Fazit zu unserem Südafrika Roadtrip

Südafrika ist ein Land, das uns einfach begeistert hat. Wir möchten noch ganz viele Male in dieses landschaftlich atemberaubende, bunte und freundliche Land reisen! Für uns ist es das perfekte Roadtrip Land – auch Reisende, die vielleicht das erste Mal auf eigene Faust unterwegs sind!

Unser Tipp: Nimm dir für die erste Reise nicht zu viel vor. Südafrika hat so viele Highlights, die du in einem normalen Urlaub niemals alle auf einmal sehen kannst.

Unsere Route können wir für drei Wochen sehr gut empfehlen, ebenso alle genannten Unterkünfte.

Hast du noch Fragen zu deiner Routenplanung durch Südafrika? Dann schreib uns gerne in die Kommentare oder schicke uns eine E-Mail! Wir freuen uns, dir weiter zu helfen!


Roadtrip Route zum Download:

Hier kannst du dir unsere Roadtrip Route für drei Wochen Südafrika als pdf zum ausdrucken und planen herunterladen: Route-Unterkünfte-Rundreise-Südafrika


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Suedafrika Roadtrip - eine Einsteigerroute für drei Wochen. Mit Route, Tipps, Highlights und Kosten
Südafrika Roadtrip – eine Einsteigerroute für drei Wochen. Mit Route, Tipps, Highlights und Kostenübersicht
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6 Comments

  1. Hach, einen Wal würde ich auch gerne einmal sehen. Ich war einmal in Johannesburg – und das am Flughafen, wo ich 9 Stunden auf meinen Flug nach Ruanda wartete und natürlich nicht aus dem Flughafen rauskonnte, weil ich kein Visum hatte. Irgendwann wollen wir auch mal dorthin. Aber für vier Personen ist das kostenmäßig ganz schön happig. Also sparen 🙂

    1. Hallo Simone! Das stimmt natürlich, vier Personen sind nicht ganz ohne. Da müsstest du am besten nach Flug-Schnäppchen schauen. Wenn ihr nämlich erst mal vor Ort seid, wäre es ja gar nicht mehr so teuer (mit Appartements, Airbnb oder ähnlichem). Wünsche euch, dass es bald klappt und ihr auf Wal-Sichtung gehen könnt 😃!
      Liebe Grüße, Lisa

  2. Hallo Ihr beiden,

    herzlichen Dank für den Bericht! Jetzt möchte ich auf jeden Fall nach Südafrika. 😀 Möchtet Ihr mir verraten, wie es sich preislich bei einer Reise von 3 Wochen nach Südafrika verhält?

    Liebe Grüße
    Eleonora

    1. Hallo Eleonora,
      das freut uns sehr, dass wir dir Lust auf dieses wunderschöne Land machen konnten 😁! Danke für den guten Tipp mit den Kosten – wir haben im Artikel gleich eine grobe Kostenübersicht ergänzt, da diese Frage bestimmt mehr Leser interessiert (s. oben)! Fehlen dir noch Kostenpunkte die ich jetzt unterschlagen habe? Falls du noch weitere Fragen hast melde dich gerne! Wir fliegen im Oktober zum zweiten Mal nach Südafrika, weil wir uns einfach verliebt haben 😍…
      Liebe Grüße, Lisa

  3. Liebe Lisa,

    war das schön! wie beseelt bin ich nach Deinem Reisebericht. Die perfekte Hochzeitsreise! Südafrika stand nie ganz oben auf meiner Liste, bis ich mal da war und das Land nun liebe. Die Liste mit Euren Unterkünften finde ich sehr interessant, habe ich mir abgespeichert für meinen nächsten Trip.
    Danke Dir!

    Liebe Grüße,
    Britta

    1. Liebe Britta, vielen Dank für deinen schönen Kommentar :-)! Irgendwie scheint es jedem so zu gehen, der einmal in Südafrika war. Die Unterkünfte können wir dir allesamt sehr empfehlen, freut uns wenn unsere Tipps hilfreich waren!
      Liebe Grüße, Lisa

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