Unser Roadtrip durch Suedafrika mit Route, Tipps, Reisebericht und Empfehlungen

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Südafrika. Schon so lange haben wir von einem Roadtrip durch das Land geträumt, das sich selbst als Regenbogen-Nation bezeichnet. Zwar soll dieser Begriff die Vielfalt der Völker in Südafrika darstellen. Für uns beschreibt er aber noch vielmehr die unfassbare Farbenpracht, die Schönheit und landschaftliche Vielfalt des südlichsten Landes in Afrika.

Auf unserer Hochzeitsreise haben wir uns endlich den Traum erfüllt: Für drei Wochen ging´ s mit dem Mietwagen durch das Land.

Südafrika ist perfekt für eine Individualreise

Südafrika ist das perfekte Land für einen Roadtrip auf eigene Faust. Die Straßenverhältnisse sind sehr gut (das Linksfahren hast du schnell raus), die touristische Infrastruktur ist perfekt, die Amtssprache ist Englisch, und es gibt sehr schöne, einfach zu buchende Unterkünfte.

Optimal ist eine Reisezeit von zwei bis vier Wochen. Die beschriebene Route für drei Wochen eignet sich sehr gut für die erste Reise nach Südafrika – um einen Überblick über das Land und seine Highlights zu bekommen.


Du möchtest mehr Informationen zur Planung deiner Südafrika Reise? Die Themen Planung & Buchung, Mietwagen, Sicherheit, Gesundheit und Reisezeit haben wir in unserem ausführlichen Südafrika Reise-Planer zusammengefasst.


Unsere Südafrika Roadtrip Route für drei Wochen

Unsere Route haben wir aufgeteilt in zwei Etappen. Erst ging es in den Nordosten des Landes zum Wandern im wunderschönen Blyde River Canyon und auf Safari im Krüger Nationalpark, danach an die Garden Route im Western Cape und natürlich nach Kapstadt. Von Johannesburg nach Port Elizabeth haben wir einen Inlandsflug gebucht. Am Ende des Artikels kannst du die Roadtrip-Route mit Entfernungen und allen Unterkünften als pdf ausdrucken!

Anreise und Mietwagen

Nach unserem Nachtflug (mit British Airways und Zwischenstopp in London) nach Johannesburg, haben wir gleich am Flughafen unseren Mietwagen bei Europcar abgeholt. Wir hatten uns für einen Midsize SUV entschieden, um auf Safari im Krüger Nationalpark etwas höher zu sitzen. Die Übernahme selbst verlief problemlos – erste Probleme zeigten sich dann auf der Straße, als wir zum ersten Mal das Linksfahren in einer Großstadt ausprobierten 😉 … Aber auch das lief nach wenigen Minuten ganz gut!

Unsere Unterkünfte, Gästehäuser und Camps

  • Graskop, Blyde River Canyon: Zur alten Mine (3 Nächte)
  • Krüger Nationalpark: Orpen Rest Camp (2 Nächte)
  • Krüger Nationalpark: Olifants Rest Camp (1 Nacht)
  • Lydenburg: Manor Guesthouse (1 Nacht als Zwischenstation)
  • Port Elizabeth: Treetops Guesthouse (1 Nacht)
  • Tsitsikamma Nationalpark, Storms River Valley: Storms River Guest Lodge (2 Nächte)
  • Knysna, Garden Route: Hide Away Guesthouse (1 Nacht)
  • Oudtshoorn: Yotclub (1 Nacht)
  • Hermanus: Mulligans Guest Lodge (1 Nacht)
  • Franschhoek: Ashbourne Guesthouse (2 Nächte)
  • Kapstadt, Camps Bay: Camps Bay Ridge (4 Nächte)

Gesamt: 19 Übernachtungen
Reisezeitraum: 26.09. bis 16.10.2015

Unser Roadtrip durch Südafrika – die Etappen

Tag 1: Anreise und Weiterfahrt nach Graskop

Route und Fahrzeit: 400 km, 4,5 Std.
Unterkunft: Zur Alten Mine, Graskop (3 N.)

Aufgrund der begrenzten Zeit haben wir uns auf dieser Rundreise gegen einen Aufenthalt in Johannesburg entschieden. Ich finde, man sollte sich für die Stadt mindestens 2-3 Nächte Zeit nehmen um sie wirklich erleben zu können. Das heben wir uns für ein nächstes Mal auf.

So sind wir direkt circa 400 km nach Graskop an den Blyde River Canyon gefahren (4,5 Stunden). Nach einem langen Nachtflug zwar machbar, aber sehr anstrengend! Entlang der Autobahn gibt es überall größere Rest-Areas, in denen man Pause machen und etwas essen kann.

Tag 2-3: Blyde River Canyon

Um erstmal in Südafrika anzukommen, haben wir uns für 3 Nächte in der Nähe des Blyde River Canyons einquartiert. Graskop eignet sich perfekt als Ausgangspunkt zur Erkundung des drittgrößten Canyons der Welt. Das Städtchen liegt am südlichen Zipfel des Blyde River Canyon Nature Reserves. Vom Blyde River Canyon waren wir so begeistert, dass wir ihm einen eigenen Artikel gewidmet haben Roadtrip und wandern am Blyde River Canyon

Beim Wandern im Blyde River Canyon
Beim Wandern im Blyde River Canyon

Tag 4-7: Krüger Nationalpark

Route und Fahrzeit: 80 km, 1 Std. bis zum Parkeingang – danach 150 km bis zur ersten Lodge
Unterkünfte: Orpen Rest Camp (2 N.) und Olifants Rest Camp (1 N.)

Von Graskop ist man sehr schnell im Krüger Nationalpark. Wir sind früh morgens losgefahren, um gleich am ersten Tag möglichst viel Zeit für die Safari im Krüger Nationalpark verbringen zu können. Eingefahren sind wir über das Paul Kruger Gate im Süden des Parks. So hatten wir ziemlich genau 150 km Safari vor uns, bevor wir beim Orpen Rest Camp, unserer Unterkunft für zwei Nächte, ankamen.

Da die Höchstgeschwindigkeit auf den Asphaltstraßen 50 km/h und auf Naturstraßen 40 km/h beträgt, unbedingt ausreichend Zeit für die Strecken einplanen. Hinzu kommt, dass man sowieso meistens noch langsamer fährt, um ja nichts zu verpassen. Was wir auf unseren drei Tagen Safari im Krüger Nationalpark so alles erlebt haben, haben wir in einem separaten Artikel beschrieben.

Wir haben uns für eine Mischung aus Safaris auf eigene Faust bzw. im eigenen Mietwagen und geführten Safaris mit Rangern entschieden. Ein besonderes Highlight war die Walking Safari zum Sonnenaufgang. Alle Aktivitäten können direkt in den Restcamps gebucht werden.

Alles rund um die Planung deiner Safari im Krüger Nationalpark findest du hier!

Elefanten baden am Wasserloch

Zebras im Kruger Nationalpark

Tag 7-8: Vom Krüger Nationalpark zurück nach Johannesburg

Route und Fahrzeit: 500 km, 5,5 Std.
Unterkunft: Manor Guesthouse in Lydenburg (1 N. als Zwischenstation)

Vom Phalaborwa Gate, durch das wir den Krüger Nationalpark verlassen haben, sind es 500 Kilometer nach Johannesburg. Da wir aber auch die Strecke innerhalb des Parks noch mitrechnen mussten, haben wir uns für eine Zwischenübernachtung in Lydenburg entschieden.

Zu sehen gibt es hier nicht viel, der Ort diente wirklich nur als Übernachtungsstation, um am nächsten Tag gemütlich zum Flughafen nach Johannesburg zu fahren. So hatten wir genug Zeit, den Mietwagen abzugeben und einzuchecken.

Flug von Johannesburg nach Port Elizabeth mit Southafrican Airways (ca. 1,5 Stunden).

Wichtig beim Flug war uns, dass wir noch tagsüber in Port Elizabeth ankommen, um nicht nachts unterwegs sein zu müssen. Am Flughafen haben wir unseren zweiten Mietwagen entgegengenommen. Eigentlich hatten wir ziemlich die günstigste Kategorie gebucht (VW Polo o.ä.). Allerdings bekamen wir ein Double Upgrade, so dass wir mit einem goldenen 3er BMW vom Hof fuhren. Marco hat´s gefreut, während ich nicht sonderlich begeistert von der Idee war, mit so einem auffälligen Auto nach Kapstadt zu fahren.

Unterkunft Port Elizabeth: Treetops Guesthouse (1 N.)


Kennst du schon unser Südafrika Board auf Pinterest? Hier gibt´s ganz viele Reisetipps und Inspiration für Südafrika:

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Tag 9: Von Port Elizabeth in den Tsitsikamma Nationalpark

Route: 190 km über die N2
Unterkunft: Storms River Guest Lodge in Stormsrivier (2 N.)

Port Elizabeth hat uns nicht sonderlich gereizt, daher haben wir unseren Roadtrip gleich morgens fortgesetzt. Juhu, endlich ging´s ans Meer – auf die berühmte Garden Route!

Lohnenswert sind Stopps in Jeffreys Bay, einem coolen Surfer-Ort mit schönem Strand und ein Abstecher im Ferienort St. Francis Bay. Leider führt die Strecke auf der N2 sonst nicht am Meer entlang und ist eher eintönig.

Marco am Strand von Jeffrey Bay an der Garden Route in Suedafrika
Marco am Strand von Jeffrey Bay an der Garden Route

Lisa am Strand von Jeffrey Bay an der Garden Route in Suedafrika

Übernachtet haben wir in Storms River Valley, außerhalb des Tsitsikamma Nationalparks. Von dort aus sind es 12 km (ca. 20 Minuten Fahrt) bis in den Park.

Tag 10: Wandern im Tsitsikamma Nationalpark

Der Tsitsikamma Nationalpark ist ein traumhaft schöner und absolut lohnenswerter Abschnitt der Garden Route. Im Zentrum des Parks findet man ein Restaurant, Campingstellplätze und tolle Cottages, in denen man direkt am Meer übernachten kann (frühzeitig buchen über SANparks – fast immer ausgebucht!).

Es lohnt sich, früh morgens im Park zu sein (geöffnet ab 7 Uhr). Denn dann entgeht man am besten dem Touristen-Rummel rund um das Zentrum am Storms River Mouth. Wir haben uns dort morgens aber gar nicht lange aufgehalten, sondern sind sofort zu unserer genialen Wasserfall-Wanderung aufgebrochen.

Der Trail ist gleichzeitig die erste Etappe des berühmten, mehrtägigen Otter Trails und endet an einem circa 50 Meter hohen Wasserfall. Man läuft immer am tosenden Meer entlang, riesige Wellen brechen sich an der Felsküste. Der Weg führt zuerst durch blühenden und duftenden Fynbos (die typische Kap-Vegetation) – ein unglaublicher Angriff auf die Sinne. Zwischendurch ist zwischen den riesigen Felsen etwas Klettern angesagt. Belohnt wurden wir mit völliger Einsamkeit und Natur pur am Wasserfall. Insgesamt haben wir für die Strecke mit vielen Pausen und Fotostopps rund 3 Stunden gebraucht. Die Wanderung ist durch das Klettern etwas anstrengend aber nicht besonders schwierig.

Wanderung im Tsitsikamma Nationalpark an der Garden Route in Suedafrika
Wanderung im Tsitsikamma Nationalpark auf der Garden Route
Wasserfall im Tsitsikamma Nationalpark - Waterfall Trail
Wasserfall im Tsitsikamma Nationalpark
Fynbos im Tsitsikamma Nationalpark an der Garden Route Suedafrika
Blühender Fynbos – ein Traum, oder?

Wieder zurück am Park-Zentrum, haben wir unsere Mittagspause im Restaurant verbracht. Am Nachmittag sind wir zur berühmten Suspension Bridge, einer Hängebrücke über der Mündung des Storms River gelaufen (ca. 25 Minuten).

Die Suspension Bridge im Tsitsikamma Nationalpark an der Garden Route in Suedafrika
Die Suspension Bridge im Tsitsikamma Nationalpark

Alternativ kann man sich Kanus leihen, um durch die Mündung des Storms Rivers zu paddeln. Die Tour enthält auch eine kurze Wanderung und Cliff-Jumping (2-3 Stunden, R500 pro Person – mindestens zwei Tage im Voraus buchen).

Der Tsitsikamma Nationalpark ist geöffnet von 7 bis 22 Uhr, Eintrittsgebühren R90 pro Person.

Tag 11: Entlang der Garden Route nach Knysna

Route und Fahrzeit: 90 km, 1 Std.
Unterkunft: Hide Away Guesthouse in Kynsna (1 N.)

Hast du Lust auf ein kleines Abenteuer? Von der 216 m hohen Bloukrans River Bridge kannst du den weltweit höchsten Bungee Sprung von einer Brücke wagen! Wir haben uns rausgeredet, dass wir unsere Zeit lieber zur Erkundung der Natur nutzen – vielleicht hatten wir aber auch einfach kalte Füße 😉

Einen nächsten Abstecher haben wir zum Nature´s Valley gemacht. Wie der Name schon verrät ein Paradies für Naturliebhaber. Hier gibt´s schöne Wanderwege und vor allem einen traumhaften Naturstrand!

Auch in Plettenberg Bay, einem coolen und angesagten Ferienort, solltest du unbedingt vorbeischauen. Alternativ zu Knysna kann man auch hier gut übernachten! Bleibt man zwei Nächte, kann man eine wunderschöne Wanderung im Robberg Nature Reserve unternehmen, die wir in einem extra Artikel beschrieben haben.

Zum Weiterlesen ⇒ Wandern im Robberg Nature Reserve

Im trubeligen Städtchen Knysna solltest du auf jeden Fall die Knysna Heads bewundern. Entweder von oben, oder bei einer Bootsfahrt durch die berüchtigten Knysna Heads (buchbar an der Waterfront). Eine Bootsfahrt haben wir nicht gemacht, stattdessen aber die Aussicht vom östlichen Felsen genossen. Mit dem Auto sind wir zuerst bis ans Ende des George Rex Drive gefahren (zum East Head Café) und von dort aus an die Klippen vorgelaufen. Danach kommst du zu Fuß oder mit dem Auto weiter nach oben zum View Point.

Schön aber sehr touristisch ist die Waterfront mit vielen Läden und Restaurants.

Ausblick auf die Knysna Heads auf unserem Roadtrip durch Suedafrika
Ausblick auf die Knysna Heads
Wanderweg im Robberg Nature Reserve an der Garden Route
Wanderweg im Robberg Nature Reserve

Tag 12: Von Knysna über die Pässe nach Oudtshoorn

Route und Fahrzeit: 120 km, 2 Std.
Unterkunft: Yotclub in Oudtshoorn (1 N.)

Da die heutige Strecke nicht sehr lang war, haben wir noch einen Abstecher in den Wilderness Nationalpark gemacht. Hier kann man verschiedene Wanderungen unternehmen, Kanus und Tretboote mieten oder einfach nur die Natur genießen.

Oudtshoorn, unser heutiges Tagesziel, ist die Stadt der Strauße. Es gibt zahlreiche Straußenfarmen, die man nachmittags noch besichtigen könnte. Uns haben diese allerdings durch teilweise angebotenes Straußenreiten eher abgeschreckt. Alternativ kann man die Cango Caves besuchen, und entweder eine normale oder die Abenteuer-Tour durch die Tropfsteinhöhle buchen. Auf jeden Fall im Voraus reservieren!

Tag 13: Swartberg Pass und Route 62 nach Hermanus

Route und Fahrzeit: 580 km, 7 Std. bzw. 4 Std. und 360 km ohne Swartbergpass
Unterkunft: Mulligans Guest Lodge in Hermanus (1 N.)

Heute lag eine Mega-Strecke vor uns. Wenn möglich, solltest du zwei Nächte in Oudtshoorn einplanen, um mehr Zeit zu haben als wir! Wir haben am Morgen den Swartbergpass befahren und sind dann direkt nach Hermanus weitergefahren. Hat gut funktioniert – könnte aber auch deutlich entspannter gehen.

Der Swartbergpass ist ein absolutes Highlight, das du keinesfalls verpassen darfst. Mit etwas mehr Zeit kann man hier sogar wandern und den ganzen Tag verbringen. Über die Route 62, das Pendant zur amerikanischen Route 66, sind wir dann nach Hermanus gefahren.

Ergänzung: Auf unserem zweiten Südafrika Roadtrip haben wir uns für Oudtshoorn und die Route 62 deutlich mehr Zeit gelassen und es hat sich wirklich gelohnt!

⇒ Zum Artikel: Über die Route 62 nach Oudtshoorn

Roadtrip auf dem Swartbergpass in Suedafrika
Strauße vor der wunderschönen Kulisse der Swartberge
Ausblicke vom Swartbergpass bei Oudtshoorn in Suedafrika
Ausblicke vom Swartbergpass

Tag 14: Hermanus, die Stadt der Wale

Route und Fahrzeit: von Hermanus nach Franschhoek 1 Std. 15 Min., 100 km
Unterkunft: Ashbourne Guesthouse in Franschhoek (2 N.)

Leider war der Tag ziemlich stürmisch und verregnet, so dass Wale sehr schwierig zu sehen waren. Wir sind den schönen Cliff Path gelaufen, der 12 Kilometer direkt an den Klippen entlang führt. Hier stehen die Chancen gut, zwischen Juni und November Wale zu sichten. Nach einem zweistündigem Spaziergang wollten wir schon enttäuscht aufgeben, als plötzlich doch noch eine Wasserfontäne auftauchte. Juhu, unser erster in freier Wildbahn gesichtete Wal!

Alternativ kannst du natürlich auch eine Walbeobachtungstour mit dem Boot buchen. Im Hermanus gibt es dafür mehrere Anbieter.

Zum Weiterlesen ⇒ Unsere Tipps zum Whale Watching an der Garden Route

Etwas stuermisch wars bei der Walbeobachtung auf dem Cliff Path in Hermanus
Etwas stürmisch wars bei der Walbeobachtung auf dem Cliff Path in Hermanus
Wal in Hermanus an der Garden Route in Suedafrika
Unser allererster Wal in freier Wildbahn – juhu!

Nach diesem Erfolgserlebnis konnte es weitergehen nach Franschhoek, in die wunderschöne südafrikanische Weingegend. Schon die Anfahrt über die Pässe ist ein Traum – gigantisch ist der Blick über das Franschhoek Valley vom gleichnamigen Pass aus! Franschhoek selbst ist ein gemütliches kleines Städtchen, in dem wir sogar nachts sicher zu Fuß unterwegs waren.

Blick vom Pass ins Franschhoek Valley
Blick vom Pass ins Franschhoek Valley

Tag 15-16 : Wein genießen in Franschhoek

Ein Tag ganz in unserem Sinne: Winetasting und leckeres Essen in traumhafter Natur von morgens bis abends! Wir empfehlen wärmstens die Franschhoek Wine Tram Hop-On-Hop-Off Tour!

Zum Weiterlesen ⇒ Unsere Tipps für einen Genießertag mit der Franschhoek Wine Tram

Weingut-Hopping mit der Wine Tram in Franschhoek - absolut empfehlenswert
Weingut-Hopping mit der Wine Tram in Franschhoek – absolut empfehlenswert!

Weingut in Franschhoek in Suedafrika

Wunderschoene Ausblicke von jedem Weingut in Franschhoek
Wunderschöne Ausblicke von jedem Weingut in Franschhoek

Kapstadt – 5 Tage in der schönsten Stadt der Welt ♥

Route und Fahrzeit: 80 km, 1 Std. 15 Min.
Unterkunft: Camps Bay Ridge in Camps Bay (4 N.)

Über das Weingut Vergelegen (Tipp!) bei Sommerset West sind wir nach Kapstadt gefahren.

Mittagspause mit gigantischem Ausblick im Weingut Vergelegen
Mittagspause mit gigantischem Ausblick im Weingut Vergelegen

Ein ausführlicher Artikel über Kapstadt folgt nach unserer zweiten Südafrika Reise im Oktober! Bis dahin, erstmal der Kapstadt-Schnelldurchlauf:

Tag 18: Kapstadt City und Waterfront

Der erste Tag in Kapstadt begrüßte uns mit Nebel und Nieselregen. Wir machten das beste draus, verweilten uns an der V&A Waterfront und schlenderten durch die Innenstadt.

Nebelverhangener Tafelberg hinter der V&A Waterfront in Kapstadt
Nebelverhangener Tafelberg hinter der V&A Waterfront in Kapstadt

Tag 19: Tagesausflug ans Kap der Guten Hoffnung

Auch am zweiten Tag war keine Wetterbesserung in Sicht. Immerhin, es blieb trocken. Und das Kap der Guten Hoffnung stürmisch zu erleben ist ja sowieso viel authentischer als mit Sonne, oder?

Lisa und Marco am Kap der guten Hoffnung in Suedafrika

Das Kap der Guten Hoffnung in Suedafrika

Tag 20: Kirstenbosch und auf den Tafelberg

Juhu, endlich reißt der Himmel auf! Wahnsinn, was eine Wetteränderung bewirken kann. Das Meer glitzert auf einmal noch viel verführerischer, das Gras wirkt noch saftiger und die Stimmung noch fröhlicher. Nachdem wir morgens im traumhaften Botanischen Garten Kirstenbosch waren, haben wir nachmittags sofort die Chance genutzt auf den Tafelberg zu fahren. Da wir nicht mehr so viel Zeit hatten und unvorbereitet waren, haben wir die Cableway genutzt statt zu wandern. Bei der Auffahrt hat man eine super 360 Grad Sicht aus den Kabinen. Und der Ausblick von oben? Genial:

Auf dem Tafelberg in Kapstadt in Suedafrika

Auf dem Tafelberg in Kapstadt in Suedafrika

Auf dem Tafelberg in Kapstadt in Suedafrika

Tag 21: Auf den Lions Head und Abschied

Da wir auf dem Tafelberg recht faul waren, haben wir am letzten Tag noch den markanten Lions Head zu Fuß erklommen (Aufstieg ca. 1 Stunde). Teilweise muss man ganz schön klettern und schwindelfrei sein. Der Ausblick entschädigt aber definitiv alle Mühen 🙂

Aufstieg auf den Lions Head in Kapstadt Suedafrika

Unser Rückflug nach Deutschland ging wieder erst am Abend, so konnten wir den letzten Urlaubstag noch richtig schön genießen und haben ganz gemütlich am frühen Abend den Mietwagen am Flughafen zurückgegeben.

Variante: Besuch des West Coast Nationalpark

Falls du noch einen Tag in Kapstadt zur Verfügung hast, können wir dir einen Besuch im West Coast Nationalpark ans Herz legen. Vor allem im Frühjahr während der Wildblumenblüte ein Traum!

Zum Weiterlesen ⇒ Wildblumen und Karibik-Feeling im West Coast Nationalpark 

Kosten für drei Wochen Südafrika

Hier eine grobe Übersicht, mit welchen Kosten du für einen dreiwöchigen Roadtrip rechnen kannst:

  • Flüge gibt´s mit etwas Flexibilität ab 600 EUR nach Kapstadt oder Johannesburg (meistens mit Zwischenstopp, Hin- und Rückflug). Direktflüge mit Condor und Eurowings nach Kapstadt, South African Airline fliegt nonstop nach Johannesburg. Wir haben ca. 800 EUR mit Zwischenstopp bezahlt (British Airways).
  • Einen Mietwagen bekommst du in der Kompaktklasse (z.B. Toyota Corolla) für drei Wochen ab 350 EUR, wenn du für deine Safari einen höheren SUV bevorzugst, wird es deutlich teurer (ab mind. 600 EUR für drei Wochen). Wir buchen meistens über billiger-mietwagen.de
  • Schöne Gästehäuser mit Frühstück kosten ab 60 EUR (booking.com)
  • Eine Wildcard für alle(!) Nationalparks kostet ca. 160 EUR p.P. (Infos in unserem Reise-Guide zur Planung deiner Safari im Krüger Nationalpark)
  • Safaris in Private Game Reserves sind super toll und luxuriös, aber auch teuer
  • Essen gehen ist sehr günstig, v.a. wegen dem aktuell für uns sehr günstigen Wechselkurs

Fazit zu unserem Südafrika Roadtrip

Südafrika ist ein Land, das uns einfach begeistert hat ❤. Wir möchten noch ganz viele Male in dieses landschaftlich atemberaubende, bunte und freundliche Land reisen! Für uns ist es das perfekte Roadtrip Land – auch für Reisende, die vielleicht das erste Mal auf eigene Faust unterwegs sind!

Unser Tipp: Nimm dir für die erste Reise nicht zu viel vor. Südafrika hat so viele Highlights, die du in einem normalen Urlaub niemals alle auf einmal sehen kannst.

Unsere gewählte Route können wir für drei Wochen sehr gut empfehlen, ebenso alle genannten Unterkünfte.


Hast du noch Fragen zu deiner Routenplanung durch Südafrika? Dann schreib uns gerne in die Kommentare oder schicke uns eine E-Mail! Wir freuen uns, dir weiter zu helfen!

Du möchtest das erste Mal nach Südafrika reisen? In unserem umfassenden Südafrika Reise Planer haben wir dir alles Wissenswerte rund um die Planung deiner Rundreise zusammengestellt.


Roadtrip Route zum Download:

Hier kannst du dir unsere Roadtrip Route für drei Wochen Südafrika als pdf zum Ausdrucken und Planen herunterladen: Route und Unterkünfte Südafrika (pdf)


Unser Roadtrip 2018 entlang Südafrikas Westküste:

Unser Roadtrip an Suedafrikas Westkueste

Unser zweiter Südafrika Roadtrip 2017 als Video:

Suedafrika Roadtrip Garden Route und Route 62 Travel Video
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Suedafrika Roadtrip - eine Einsteigerroute für drei Wochen. Mit Route, Tipps, Highlights und Kosten
Südafrika Roadtrip – eine Einsteigerroute für drei Wochen. Mit Route, Tipps, Highlights und Kostenübersicht
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8 Comments

  1. Danke für die tollen Berichte aus Südafrika.

    Wir planen im September einen Roadtrip durch Südafrika, leider machen wir uns sorgen wegen des Wetters. Vor allem ob man dort auch baden gehen könnte. Wie ist das Wasser so?

    1. Hallo Konstantin! Freut uns, dass euch die Berichte gefallen ?. Seid ihr auch im Western Cape unterwegs? Da wird´s mit Baden im September schwierig. Der Frühling startet ja erst und das Wetter kann noch sehr wechselhaft sein (bzw. das Meer kalt). Baden könntet ihr im September wenn überhaupt vermutlich eher rund um Durban im indischen Ozean. Da fehlt uns aber leider die Erfahrung, sorry!
      Viele kombinieren ihre Südafrika Reise ja auch mit einem Badeurlaub z.B. auf Mauritius. Vielleicht wäre das eine Alternative wenn euch baden wichtig ist?
      Liebe Grüße, Lisa

  2. Hach, einen Wal würde ich auch gerne einmal sehen. Ich war einmal in Johannesburg – und das am Flughafen, wo ich 9 Stunden auf meinen Flug nach Ruanda wartete und natürlich nicht aus dem Flughafen rauskonnte, weil ich kein Visum hatte. Irgendwann wollen wir auch mal dorthin. Aber für vier Personen ist das kostenmäßig ganz schön happig. Also sparen 🙂

    1. Hallo Simone! Das stimmt natürlich, vier Personen sind nicht ganz ohne. Da müsstest du am besten nach Flug-Schnäppchen schauen. Wenn ihr nämlich erst mal vor Ort seid, wäre es ja gar nicht mehr so teuer (mit Appartements, Airbnb oder ähnlichem). Wünsche euch, dass es bald klappt und ihr auf Wal-Sichtung gehen könnt ?!
      Liebe Grüße, Lisa

  3. Hallo Ihr beiden,

    herzlichen Dank für den Bericht! Jetzt möchte ich auf jeden Fall nach Südafrika. 😀 Möchtet Ihr mir verraten, wie es sich preislich bei einer Reise von 3 Wochen nach Südafrika verhält?

    Liebe Grüße
    Eleonora

    1. Hallo Eleonora,
      das freut uns sehr, dass wir dir Lust auf dieses wunderschöne Land machen konnten ?! Danke für den guten Tipp mit den Kosten – wir haben im Artikel gleich eine grobe Kostenübersicht ergänzt, da diese Frage bestimmt mehr Leser interessiert (s. oben)! Fehlen dir noch Kostenpunkte die ich jetzt unterschlagen habe? Falls du noch weitere Fragen hast melde dich gerne! Wir fliegen im Oktober zum zweiten Mal nach Südafrika, weil wir uns einfach verliebt haben ?…
      Liebe Grüße, Lisa

  4. Liebe Lisa,

    war das schön! wie beseelt bin ich nach Deinem Reisebericht. Die perfekte Hochzeitsreise! Südafrika stand nie ganz oben auf meiner Liste, bis ich mal da war und das Land nun liebe. Die Liste mit Euren Unterkünften finde ich sehr interessant, habe ich mir abgespeichert für meinen nächsten Trip.
    Danke Dir!

    Liebe Grüße,
    Britta

    1. Liebe Britta, vielen Dank für deinen schönen Kommentar :-)! Irgendwie scheint es jedem so zu gehen, der einmal in Südafrika war. Die Unterkünfte können wir dir allesamt sehr empfehlen, freut uns wenn unsere Tipps hilfreich waren!
      Liebe Grüße, Lisa

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